Bericht (13MB)

Vernehmlassung 2013/22: Bundesbeschluss über die Freigabe der Mittel ab 2015 für das Programm Agglomerationsverkehr · 52 Seiten

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Referenz/Aktenzeichen: M215-0122

Die Bundesbeiträge werden hauptsächlich in den grössten fünf Agglomerationen Zürich (Glattal und Limmattal), Basel, Genève, Bern und Lausanne–Morges eingesetzt, wo ein dringender Bedarf an kostenintensiven Verkehrsinfrastrukturen besteht. Damit wird gewährleistet, dass die Agglomerationsprogramme, die zur Lösung der grössten Verkehrs- und Umweltprobleme beitragen, entsprechend gewürdigt werden (Art. 17d Abs. 3 MinVG). Die recht ausgewogene Aufteilung zwischen A- und B-Liste sorgt für eine vernünftige Etappierung der Investitionen. Die absolut betrachtet geringeren Investitionen in den kleinen Agglomerationen erklären sich dadurch, dass sich dort das Verkehrssystem meist ohne teure Investitionen erheblich verbessern lässt.

1.3.4.4 Auswertungen der Ergebnisse

Die Auswertungen der Ergebnisse der Massnahmen-Priorisierung beziehungsweise die Aufteilung der Investitionssummen auf die wichtigsten Massnahmenkategorien (Gesamt-Investitionen A+B nach Kategorie, absolut in Millionen Franken) ergibt folgendes Bild (vgl. Abbildung 6).

Abbildung 6

Gesamt-Investitionsvolumen pro Massnahmenkategorie für die Massnahmen der A- und B-

Liste

3'000

2'500

2'000

1'500

1'000

500

0

Die Investitionen in die Schienenmassnahmen und die Trams machen den Hauptanteil aus (vgl. Abbildung 6). Dies reflektiert die Tatsache, dass ein Grossteil der Investitionen in grossen (Zürich, Basel, Genève, Bern, Lausanne-Morges) und mittleren-grossen Agglomerationen («Réseau urbain neuchâtelois» RUN, Biel, Aareland, Luzern, Aargau Ost, Winterthur, St. Gallen-Arbon-Rorschach, Lugano) anfallen, wo wegen des begrenzten Flächenangebots und der benötigten hohen Ressourceneffizienz Tram- und S-Bahnen als Lösungsansätze im Vordergrund stehen (vgl. Abbildung 7). Weitere namhafte Investitionsvolumen entfallen auf die Massnahmenkategorien Langsamverkehr, Aufwertung/Sicherheit Strassenraum, Strassenausbau und Multimodale Drehscheiben. Bei den mittlerenkleinen und kleinen Agglomerationen sind die Investitionen in die Kategorie Schiene und motorisierter Individualverkehr relativ ausgewogen (vgl. Abbildung 7).

18/52 233.8 Agglomerationsverkehr - M215-0122