Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/62: Revision der Energieverordnung (EnV): Gerätevorschriften · 10 Seiten
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2.2 Zu ändernde Vorschriften
2.2.1 Wäschetrockner
SP Schweiz, Swiss Cleantech, SES, WWF, Pusch, Greenpeace, Pro Natura, S.A.F.E und SKS erachten die Anpassung der Mindestanforderung als nötig. Sie fordern jedoch strengere Mindestanforderungen für die Energieeffizienz (A++) sowie die Einführung eines in der EU bereits obligatorischen minimalen Kondensationskoeffizienten, welcher in der Schweiz jedoch höher (90% anstelle 60% in der EU) angesetzt werden soll. Die Mindestanforderung A++ wird ebenfalls vom Kanton SH gewünscht. Die IG DHS, Coop, Migros und das kf unterstützen die Vorschriften, wenn Massnahmen zur Verhinderung von Auslandeinkäufen für Sanitärinstallateure aus dem Ausland, Händler sowie von Privatpersonen eingeführt wird
2.2.2 Elektrobacköfen
SP Schweiz, Swiss Cleantech, SES, WWF, Pusch, Greenpeace, Pro Natura, S.A.F.E und SKS begrüssen die Verschärfung, fordern jedoch eine möglichst zeitgleiche Übernahme der zu erwartenden Anpassung der Mindestvorschriften und der Energieetikette der EU, inklusive Kochherde und Dunstabzugshauben. Gleiches wünschen sich auch der Kanton SH, das kf sowie die Swiss Retail Federation, welche auf die Sonderregelung generell verzichten möchte. Die IG DHS, Coop und Migros möchten, dass der Geltungsbereich des Anhangs jenem der 2002/40/EG angepasst wird.
2.2.3 Bereitschafts- und Aus-Zustand
SWICO, kf, SP Schweiz, Swiss Cleantech, SES, WWF, Pusch, Greenpeace, Pro Natura, S.A.F.E und SKS stimmen der Änderung zu, wobei für die SWICO auf die Abgabefrist verzichtet werden soll.
2.2.4 Set-Top-Boxen
Kanton SH, SP Schweiz, Swiss Cleantech, SES, WWF, Pusch, Greenpeace, Pro Natura, S.A.F.E und SKS befürworten die Änderung, fordern jedoch alle ausser der SP Schweiz einen maximalen jährlichen Energieverbrauch von 75 kWh für einfache und komplexe Set-Top-Boxen. Die IG DHS, Coop, Migros finden die Mindestanforderung auf Basis des Code of Conduct zwar sinnvoll, lehnt die Änderung aufgrund der unterschiedlichen Berechnung des Zeiten für die Bestimmung des 24- Stunden-Zyklus ab. Die Berechnung wird ebenfalls von kf, SWICO, UPC Cablecom und Swisscable abgelehnt. Sie bevorzugen die Anlehnung an das Voluntary Agreement, eine freiwillige Vereinbarung in der EU und lehnen die Vorlage ebenfalls ab. Die SWICO stört sich ebenfalls an der gesonderten Regelung der Abgabefristen. Die Swisscom wünscht eine Verlängerung der Abgabefrist um sechs Monate. Das kf regt einen erneuten Versuch an, die Anbieter zu einer freiwilligen Vereinbarung zu bringen. Falls eine gesetzliche
2.2.5 Elektromotoren
Kanton ZG, SP Schweiz, Swiss Cleantech, SES, WWF, Pusch, Greenpeace, Pro Natura, S.A.F.E und SKS unterstützen die Änderungen, wogegen ECO SWISS, kf, economiesuisse, SWICO,
swissT.net und Swissmem die verschärften Vorschriften gegenüber der EU aufgrund der starken Abhängigkeit vom Import/Export deutlich ablehnen. IG DHS, Coop und Migros sind mit den Verschärfungen einverstanden, wenn eine Lösung zur Verhinderung von Auslandeinkäufen für Installateure aus dem Ausland, Händler und Privatpersonen gefunden wird. Die SWICO fordert zudem den Verzicht auf eine Frist für die Abgabe.
2.2.6 Nassläufer-Umwälzpumpen
Die Anpassung der Vorschrift wird von SP Schweiz, kf, Swiss Cleantech, SES, WWF, Pusch,
Greenpeace, Pro Natura, S.A.F.E und SKS wird befürwortet.