Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2014/4: Revision CO<sub>2</sub>-Verordnung · 11 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 3Fedlex · Ergebnisbericht
3 Übersicht über die eingegangenen Stellungnahmen
Eingegangene Eingeladen Stellungnahmen
Kantone 26 + FL22
Konferenzen und Kommissionen 62
Gesamtschweizerische Dachverbände der Städte, Ge-
31
meinden und Berggebiete
Gesamtschweizerische Dachverbände der Wirtschaft 94
Branchenverbände, Umweltverbände, Fachstellen, Organi-
5328
sationen
Zusätzliche Teilnehmer27
Davon Garagisten / Autohändler6
Davon andere Unternehmen6
Davon nationale und kantonale politische Parteien2
missionen,
Verbände, Organisationen, Fachstellen, Handelskammern, Expertenkom- 13 Total 9884
4 Zusammenfassung der Ergebnisse
Die 84 Anhörungsteilnehmenden sind im Grundsatz mehrheitlich mit dem Entwurf zur Änderung der CO2-Verordnung einverstanden, orten aber in einigen Punkten Verbesserungsbedarf. Eine Mehrheit begrüsst ausdrücklich, dass die bisherigen Vollzugserfahrungen berücksichtigt und auf den festgestellten Klärungsbedarf reagiert wird. Gleichzeitig wird die Vorlage aber auch als komplex und insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen nur schwierig bewältigbar erachtet. Einige Anhörungsteilnehmer befürchten einen Mehraufwand infolge der vorgeschlagenen Änderungen.
Praktisch alle Teilnehmer begrüssen im Zusammenhang mit Projekten zur Emissionsverminderung im Inland, dass die Möglichkeit mehrere Vorhaben in einem Programm zusammenzufassen neu explizit in der CO2-Verordnung geregelt wird. Einige Wirtschaftsvertreter kritisieren die zu enge Definition eines Programms: Neue Vorhaben sollen anhand vordefinierter Kriterien, welche die Qualitätsanforderungen erfüllen, in ein Programm aufgenommen werden können. Zudem fordern vor allem Wirtschaftskreise, dass auch wirtschaftliche Massnahmen Bescheinigungen generieren, sofern sie ohne den Erlös aus deren Verkauf nicht umgesetzt würden.
Die vorgeschlagenen Änderungen betreffend CO2-Emissionsvorschriften für erstmals in Verkehr gesetzte Personenwagen werden kaum kommentiert. Während die betroffenen Verbände, die vorgeschlagenen Änderungen explizit begrüssen, wiederholen einige Fahrzeugimporteure ihre bereits früher eingebrachten, grundsätzlichen Kritikpunkte. Sie fordern erneut, dass die Frist für Occasionsfahrzeuge gestrichen (Art. 17 Abs. 1), auf den Papierversand der Unterlagen verzichtet (Art. 30 Abs. 1),
3/11 274/2006-01959/40/34/L401-2743