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Vernehmlassung 2014/55: Revision des Verordnungsrechts zum neuen Lebensmittelgesetz (Projekt Largo) · 1'864 Seiten

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Nr. Stoff-Nr. Chemische Bezeichnung / ausführliche Spezifikation zum Stoff.

a. Magnesiumcarbonat 20 Massenprozent

b. Arsen 0,1 mg/kg

c. Blei 30 mg/kg

d. Cadmium 0,5 mg/kg

e. Chlor 30 mg/kg

f. Quecksilber 0,05 mg/kg

3 Cholinesterchloride von natürlichen linearen Fettsäuren vorwiegend C8-C18.

Gehalt an:

a. freien Fettsäuren maximal 3 Massenprozent

b. Fettsäureestern mit Dimethylaminoethanol maximal 3 Massenprozent

4 Ethylen-Maleinsäureanhydrid-Propfcopolymer

a. Durchschnittliches Molekulargewicht 10 000

b. gebundenes Maleinsäureanhydrid maximal 2 Massenprozent

c. freies Maleinsäureanhydrid maximal 10 mg/kg

d. 3-Phenyl-1,2-propan-dicarbonsäureanhydrid maximal 50 mg/kg

5 Epoxyderivate

5.1 Spezifischer Migrationsgrenzwert von 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan- bis(2,3-epoxypropyl)ether (BADGE)

und einiger Derivate

Der spezifische Migrationsgrenzwert von BADGE und einiger Derivate aus der Hydrolyse oder Hydrochlorierung der Epoxygruppe (BADGE.H2O, BADGE.HCl, BADGE.2HCl, BADGE.H2O.HCl) darf 1 mg/kg Lebensmittel oder Lebensmittelsimulans nicht überschreiten (analytische Toleranz eingeschlossen). Bei Migrationstests mit einem wässrigen Lebensmittelsimulans muss die Konzentration des Derivats BADGE.2H2O im obigen Wert miteingeschlossen sein.

5.2 Novolak-Glycidylether (NOGE), einschliesslich 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)-methan-bis(2,3-epoxypropyl)ether

(BFDGE)

Die Verwendung von NOGE für die Herstellung von Konserveninnenbeschichtungen ist verboten. Der Einsatz von NOGE bei anderen Verwendungen unterliegt keinen Einschränkungen, sofern die allgemeinen Anforderungen nach Artikel 47 LGV eingehalten werden.

6 5015 Montansäureester C25-C30-Ethylenglykolester

Gehalt an:

a. freiem Ethylenglykol maximal 0,3 Massenprozent

b. freien Monatansäure maximal 10 Massenprozent

c. Montansäuren-Monoester maximal 0,5 Massenprozent

7 Organozinnstabilisatoren

7.1 Di-n-octylzinnverbindungen

Es dürfen höchstens 3 Massenprozent des enthaltenen Zinns an i-Octyl-gruppen und Alkylgruppen mit weniger als C8 als Di- und Trialkylzinnverbindungen gebunden sein. Methyl-, Ethyl- und Arylzinnverbindungen dürfen jedoch nicht nachweisbar sein.

Der kumulative Gehalt an Arsen, Blei und Cadmium darf 30 mg/kg nicht überschreiten. Quecksilber darf nicht nachweisbar sein.

7.2 Dimethylzinnverbindungen [76 % Dimethylzinn-bis(isooctylthioglykolat) mit 24 % Monomethylzinn-

tris(isooctylthioglykolat)]

Gehalt an:

a. Trimethylzinnverbindungen maximal 0,4 Massenprozent

b. anderen Alkylzinnverbindungen maximal 20 mg/kg

c. Arsen, Blei und Cadmium maximal 30 mg/kg

d. Quecksilber nicht nachweisbar

7.3 Mono-n-octylzinn-tris (C10-C16-thioglykolat) mit Di-n-octylzinn-bis (C10-C16-thioglykolat) im Verhältnis 2:1

Gleiche Spezifikationen wie in Ziffer 7.1.