Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/28: Nationale Strategie zu Impfungen (NSI) · 53 Seiten
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ist. Da ist stets das körpereigene Immunsystem, das letztendlich die Erreger bekämpfen muss. Die NSI sollte sich daher auch den weiteren Massnahmen widmen, die das menschliche Immunsystem stärken, wie die ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Sauerstoff oder die gute Durchblutung des Körpers. Gemäss EVP sind Hygienemassnahmen bei einer drohenden Epidemie mindestens so wirkungsvoll wie Impfungen, die diesbezüglichen Erkenntnisse sollten deshalb ebenso in die NSI bzw. in eine Präventionsstrategie einbezogen werden.
5 Beurteilung der einzelnen Kapitel und Interventionsachsen
5.1 Übersicht
Tabelle 2 zeigt, wie die Stellungnehmenden die einzelnen Kapitel und Interventionsachsen im Strategieentwurf beurteilt haben. Die Auswertung basiert auf einer qualitativen Analyse der Stellungnahmen zur Strategie im Ganzen sowie zu den einzelnen Kapiteln. Unterschieden wurde dabei einerseits nach eindeutig zustimmenden Formulierungen (z. B. «wir begrüssen/ unterstützen»), eindeutig ablehnenden Formulierungen (z. B. «halten für nicht geeignet/ zielführend») und neutralen, rein sachlichen Hinweisen. In vielen Fällen wurde die Intention zudem aufgrund des Zusammenhanges eingeschätzt. Beispielsweise wurden Formulierungen wie «zusätzlich schlagen wir vor»/ «es sollte noch berücksichtigt werden» als Zustimmung gewertet, die jedoch mit weiteren Empfehlungen verbunden ist. Umgekehrt wurden Formulierungen wie «stattdessen sollte man»/ «es wäre besser» als Ablehnung mit Empfehlungen gewertet. Leer gebliebene Felder im Anhörungsformular sowie solche mit «Keine Anmerkung»/ «OK»/ «–» etc. wurden als Zustimmung ohne Empfehlung interpretiert.
Komplexe Stellungnahmen, welche mindestens zwei Teilaspekte enthalten, wurden in thematische Komponenten (Einzelinputs) zerlegt, die dann einzeln ausgewertet wurden.