Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/55: Strategie der Schweiz zu invasiven gebietsfremden Arten · 48 Seiten

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Stossrichtung 1.1: Beobachtung, Analyse und Dokumentation

Insgesamt 25 Akteure (SCNAT, Centre Patronal, EFBS, ERFA, GL, GR, FR, FSD-VSS, Massnahme 1.1.1: Exper-

tengruppe

InfoFlora, KPSD, KVU, NE, SAM, SBV, SH, SSV SVNF, SVU, SZ, TG, VS, VSGP VSSG,

ZH) möchten praxisnahe Personen oder spezifische Organisationen in die Experten-

gruppe einbeziehen. BL, GE, SH und VD verweisen darauf, dass bereits verschiedene

Formen von Expertengruppen existieren, die besser koordiniert werden können.

SCNAT, EAWAG, EFBS, GE, SVNF und SVU schlagen verschiedene Unterteilungen

vor, so z.B. nach taxonomischen Gruppen, Habitaten, geographischen Gebieten, Öko-

systemen oder Flora und Fauna. BE, JardinSuisse, Prométerre und SBV machen Vor-

schläge betreffend der Kompetenzen der Expertengruppe, so soll diese z.B. für Praktiker

verlässliche und verbindliche Aussagen zum invasiven Potential von Organismen ma-

chen oder neben Empfehlungskompetenz auch Handlungskompetenz haben.

ProNatura, ProNaturaGR, SVS und WWF wünschen, dass die Kantone die Datenüber- Massnahme 1.1.2: Daten-

management

mittlung an Datenzentren sicherstellen und dass diese für Gemeinden und Einsatzleiter

einfach abrufbar sind. Den gleichen Akteuren fehlen Informationen darüber, welche Er-

hebungen vorgesehen sind. ERFA, SSV, SVNF, SVU und VSSG würden die Schaffung

eines neuen, einheitlichen Tools zur Meldung von Neobiota begrüssen, SVNF und SVU

streichen zudem heraus, dass die Datenerfassung und die Erhebungstools auf die Be-

dürfnisse der Praxis auszurichten sind.

Für BL und BS muss ein neues System mit kantonalen Systemen kompatibel sein. Für

SBV ist es wichtig, dass die Datenzentren frei zugänglich sind, GE ist der Meinung, dass

die Datenzentren und die Infrastruktur bereits existieren (Info Flora, Info Species) und

dass man die Nutzung obligatorisch machen und unterstützen solle. AG wünscht die

Erwähnung der Verbesserung der Datenqualität und -quantität.

Für KVU, TG und ZH soll die Federführung bei der AGIN E liegen, da diese bereits mit

der Umsetzung begonnen habe. ERFA, SSV und VSSG weisen darauf hin, dass die Ge-

meinden stark miteinbezogen werden müssen.

BL und NW erachten den Einsitz als wichtig, da Neobiota über Grenzen hinausgehen. Massnahme 1.1.3: Teil-

nahme an internationa-Für ERFA, SSV und VSSG gehört die Expertengruppe zu miteinzubeziehenden Akteu- len Gremien

ren. CSCF und Karch wünschen, dass vermehrt Abkommen mit anderen Ländern getrof-

fen werden, damit gewisse Arten gar nicht erst bis zu der Schweizer Grenze gelangen.

LI und BL begrüssen diese Massnahme ausdrücklich. SVNF und SVU sehen hier die Massnahme 1.1.4: Grenz-

überschreitender Infor-Schweiz in einer aktiven Rolle, SBV und VSGP möchten, dass Bund und Kantone bei mationsaustausch Bedarf den grenzüberschreitenden Informationsaustausch initiieren. ERFA, SSV und

VSSG möchten ergänzen, dass ein Netzwerk dort aufgebaut wird, wo es nicht vorhanden

ist, ihnen fehlt zudem die Erwähnung eines grenzüberschreitenden Netzwerks im Tessin.

GE, NE, SBV und VSGP möchten weitere Bundesämter wie das BLW als betroffenen

Akteur einbeziehen, BL sieht das BAFU als unterstützende und koordinierende Entität,

UR wünscht, die Rolle der Mitarbeit der Kantone hervorzuheben. CSCF und Karch sehen

bei grenzüberschreitender Zusammenarbeit auf regionaler Ebene den Einbezug der Da-

tenzentren als wichtig an. SBV und VSGP ergänzen, dass Bund und Kantone die be-

troffenen Kreise unmittelbar über gewonnene Erkenntnisse informieren sollen.

Stossrichtung 1.2: Zusammenarbeit koordinieren und intensivieren

GR, KOLAS, LI und ZG betonen, dass sie die Massnahme begrüssen. Insgesamt 14 Massnahme 1.2.1: Si-

cherstellung der Umset-Akteure, darunter Mehrere Kantone (AI, AR, AG, BL, GR, JU, LU, NW, OW, UR, VD, ZG) zung durch Bund sowie KBNL und KOLAS weisen allerdings darauf hin, dass entsprechende Ressourcen

vom Bund sichergestellt werden müssen, da ansonsten die Umsetzung in Frage ge-

stellt ist. SZ sieht wie vorgesehen den Bund in der Federführung, EFBS möchte, dass die

Zusammenarbeit unter Kantonen sichergestellt wird. Verschiedentlich wird auf den Ein-

bezug von Akteuren hingewiesen, so möchten ICOMOS und NIKE die Fachstellen für