Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/55: Strategie der Schweiz zu invasiven gebietsfremden Arten · 48 Seiten

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Kantone (AG, AI, AR, BE, GE, LU, NW, VD) sowie SCNAT und KBNL weisen darauf hin, dass eine Überprüfung alleine nichts nützt, die Bekämpfungsmassnahmen müssen wo nötig auch angepasst werden. CSCF und Karch wünschen eine schweizweit koordinierte und einheitliche Überprüfung.

SCNAT, AR, GR, KVU, und ZH möchten eine neue Stossrichtung aufnehmen: Der Bund und die Kantone sollen Grundlagen rechtlicher, methodischer und finanzieller Art schaffen, die den Gemeinden und dem Kanton eine erfolgreiche Bekämpfung ermöglichen. Auch InfoFlora wünscht die Aufnahme einer neuen Stossrichtung: die Bekämpfungen und Eindämmung sollen nach zu bekämpfenden Arten, nach prioritär frei zu haltenden Lebensräumen / Regionen oder Schutzgütern priorisiert werden. ZG sieht zwei zusätzliche Stossrichtung: einerseits die Förderung und Unterstützung angewandter Forschung und Praxis um wirksame Bekämpfungsmassnahmen zu entwickeln, andererseits die gezielte Initiierung und Unterstützung von Forschung wenn geeignete Bekämpfungsmassnahmen fehlen.

2.3 Massnahmen

Die Auswertung der Rückmeldungen zur Frage, ob der Massnahmenkatalog alle wichtigen Massnahmen umfasst, um die Ziele der Strategie zu erreichen, zeigt ein durchzogenes Bild. Von den 66 Organisationen, die diese Frage beantwortet haben, sind nur 11 der Meinung, dass die vorgeschlagenen Massnahmen umfassend und vollständig sind.

13% 17%

umfassend und vollständig

nur teilweise vollständig,

es fehlen wichtige

Massnahmen

enthält überflüssige

Massnahmen

70%

Abbildung 4: « Umfasst der Massnahmenkatalog ihrer Meinung nach alle wichtigen Massnahmen, um die Ziele der Strategie zu erreichen?»

Nachfolgend werden die Rückmeldungen zu den einzelnen Massnahmen wiedergegeben. Dabei werden die Rückmeldungen zum Kapitel 2.3 wie auch zum Anhang A4 «Beschriebe der Massnahmen im einzelnen» gemeinsam dargestellt, um eine Gesamtübersicht zu erhalten.

GL, OW und SZ begrüssen ausdrücklich die Aufteilung in Grundlagen, Prävention und Allgemeine Anmerkun-

gen

Bekämpfung. EAWAG ist diese Aufteilung jedoch nicht immer klar und wünscht sich eine klarere Beschreibung dieser drei Bereiche. Für BE, GR, OW und TG wird zu wenig Gewicht auf die Bekämpfung gelegt, UFSG möchte weniger Gewicht auf die Bekämpfung legen, da sich vieles sowieso nicht bekämpfen lasse. WVS fragt sich, wieso es so viele Massnahmen im Bereich Grundlagen und nur gerade fünf für die Bekämpfung gibt. Für JardinSuisse, Prométerre, SBV und VSGP sollte der Massnahmenkatalog gestrafft und einige Massnahmen zusammengelegt werden. Auch CentrePatronal sieht zu viele Massnahmen, insbesondere angesichts der benötigten Mittel.