Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/56: Gesamtschau Sportförderung des Bundes · 45 Seiten

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Die Hauptstadtregion ist der Auffassung, dass der Schneesport zwar attraktiver gemacht werden müsse. Der Bau eines NSSZ am Standort Lenzerheide wird jedoch abgelehnt. Zudem sei die Konzentration auf einen Standort wegen des Anfahrtsweges nachteilig. Gefordert wird eine Aufteilung eines NSSZ auf drei verschiedene Standorte. Fiesch werde als einer der drei Standorte unterstützt.

Der STV möchte zwar, dass die bestehenden Sportzentren gemäss Konzept ausgebaut werden können. Bei einer Priorisierung wird jedoch der Bau von mindestens einem NSSZ anstelle anderer Neubauten in Magglingen und Tenero bevorzugt (auch Seilbahnen). In Bezug auf die Umsetzung befürwortet Seilbahnen einen vorgezogenen Terminplan. Zudem bedauert Seilbahnen, dass in den Vernehmlassungsunterlagen häufig darauf hingewiesen werde, dass ein NSSZ nur optional zu schaffen sei. Als nationaler Dachverband äussere er sich jedoch nicht zur Standortfrage.

Aus Sicht von BBGR wären die Bundesmittel zur Förderung des Tourismus und des Sports bei einem Projekt NSSZ am effizientesten und zielgerichtet eingesetzt. Der Bund solle prüfen, ob die finanziellen Mittel, welche für die Aufstockung des Marketingbudgets von Schweiz Tourismus oder für die Erhöhung der Fördermittel vorgesehen sind, nicht teilweise zugunsten eines NSSZ umgeschichtet werden könnten.

BBGR argumentieren, dass die Realisierung von mehreren, dafür kleineren NSSZ aus fachlicher Sicht falsch wäre, da dadurch an Strahlkraft eingebüsst würde.

4.4 Fragen an die Vernehmlassungsteilnehmenden

Die Teilnehmenden an der Vernehmlassung wurden gebeten, mittels der Beantwortung eines Fragebogens die Vollständigkeit der Konzepte sowie allfällige Priorisierungswünsche, für den Fall, dass sich nicht sämtliche Massnahmen realisieren lassen, anzubringen. Die entsprechenden Fragen wurden lediglich von einem Teil der Vernehmlassungsteilnehmenden beantwortet.

4.4.1 Ausgangslage

Stellen die Konzepte eine vollständige Auslegeordnung der Breiten- und Leistungssportförderung des Bundes dar? a. Wo setzen Sie bei der Analyse andere Schwerpunkte? b. Wo hat es Lücken?

Kantone:

AR, BL, BE, GR, UR und ZG sind mit der Auslegeordnung und Gewichtung weitgehend einverstanden.

AR regt an, in den Empfehlungen an die Sportverbände und an die Kantone den Gegebenheiten vor Ort Rechnung zu tragen. Der Bund soll die bisherige fachliche und finanzielle Unterstützung, insbesondere im Bereich J+S, beibehalten oder ausweiten. Im Bereich Leistungssport sollen die bestehenden Massnahmen auf Bundesebene wie geplant fortgeschrieben werden.

GL würde es als hilfreich erachten, wenn Aussagen zur Wirksamkeit der bisher getroffenen Massnahmen gemacht würden.

GR ist der Meinung, dass sich Sportverantwortliche zukünftig vermehrt bei der Raum- und Verkehrsplanung beteiligen sollen.

Im Bereich Breitensport soll sich der Bund auf die Unterstützung der bereits sportlich Aktiven beschränken (ZG).

GL bemerkt, dass Aussagen zu NASAK fehlen.

Parteien und weitere interessierte Organisationen:

Panathlon International begrüsst die Gesamtschau Sport und die entsprechenden drei Konzepte im Grundsatz (auch Walliser Bergbahnen).