Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2017/17: Änderung der Verordnung über die Berufsbildung (BBV) · 75 Seiten

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Ergebnisbericht Vernehmlassung Anpassung BBV

VSSM, Plattenverband, VSEI, GSGI, VThEI, VBLEI, KZEI, VZEI und AVIE finden der Fokus der Analyse sei stark auf Missbräuche seitens Anbietenden und Nachfragenden fokussiert, es fehle am im erläuternden Bericht postulierten Vertrauen. Bauenschweiz äussert sich ähnlich.

INSOS, OdA Santé, SAVOIRSOCIAL und H+ finden die Durchführung eines Monitorings und die Evaluation in drei Jahren sinnvoll. OdA Santé ist zudem für ein längerfristiges Monitoring der Systemumstellung der Anreize in Bezug auf die Neuentwicklung von Abschlüssen. SAVOIRSOCIAL fordert, es sei auch zu prüfen ob die wichtige Abgrenzung zur berufsorientierten Weiterbildung greife. H+ fordert zudem auch das Monitoring der Geldflüsse zwischen den Akteuren und weitere Punkte.

GLEC fände es logischer, wenn auch schon Prüfungen im 2017 berücksichtigt werden könnten.

AM Suisse findet ein Monitoring der Effekte der Systemumstellung sehr wichtig, da es Potenzial für nicht vorhersehbare Folgen gibt. Ähnlich äussert sich Swissmem

ASTAG, AGVS, SBC, BFG und THS fordern ein Monitoring, das nicht von „Misstrauen“ getrieben sei, sondern das Ziel verfolge, die höhere Berufsbildung zu stärken (im Quervergleich zum gesamten Tertiärbereich).

Hotelleriesuisse und HotelGastro begrüssen das Monitoring. Der erläuternde Bericht sei jedoch von Misstrauen geprägt. Vielmehr solle geprüft werden, wie sich die Anforderung, die Kurskosten in voller Höhe privat vorzufinanzieren in den verschiedenen Branchen auf die Nachfrage auswirke.

SBV findet das Monitoring sehr wichtig, da es sich um einen fundamentalen Systemwechsel handle. SVF-ASFC schlägt ein Monitoring der Liste der vorbereitenden Kurse vor (Befürchtung von ins Hochschulsystem fliessenden Mitteln).

USPI fordert, es sei zu klären, wie mit Repetenten umgegangen wird, die nach dem 1.1.2017 zur Prüfung gehen, deren Kurse aber vor 2017 begonnen haben. Ähnlich äussert sich cp

KBB findet, es solle ein Monitoring zur Wettbewerbsverzerrung durch kantonale Zusatzfinanzierung sowie zur Rückzahlung von gewährten Teilbeiträgen gemacht werden.

VBBS bittet, nach drei Jahren mögen die Bildungsanbieter befragt werden.

FER fordert, eine HFSV-Finanzierung solle ausgeschlossen werden.

EXPERTsuisse weist auf diverse Unsicherheiten etwa bezüglich der Entwicklung der Arbeitgeberbeiträge hin und fordert ein kritisches Monitoring.

3.2 Bemerkungen zum erläuternden Bericht

Kantone

Die Kantone NW, LU, GE, NE, AR, BL, SZ, OW, ZG, UR, VS und BS weisen auf Probleme bei der grafischen Darstellung des neuen Systems im erläuternden Bericht hin. Konkret fehlt ein Hinweis auf die Möglichkeit einer zusätzlichen Finanzierung, die die Kantone auch mit dem neuen System haben. Diese Zusatzfinanzierung könnte allenfalls zu einer Wettbewerbsverzerrung in Bezug auf Angebote in anderen Kantonen führen. Dies sei im erläuternden Bericht auszuführen.

Der Kanton GR schliesst aus dem Kapitel Finanzielle Auswirkungen des erläuternden Berichts, dass eine Zusatzfinanzierung der Kantone aus regional- oder versorgungspolitischen Gründen nicht mehr möglich sei. (vgl. auch Bemerkung des Kantons GR unter Allgemeine Bemerkungen).

Der Kanton BE weist darauf hin, dass Zusatzfinanzierungen weiterhin möglich seien, allerdings käme nur eine Unterstützung der Absolvierenden in Frage. Der Kanton BE bittet ebenfalls um eine Präzisierung, dass Wettbewerbsverzerrungen auch im interkantonalen Vergleich ausgeschlossen werden sollen.

Gesamtschweizerisch koordinierende Gremien und Organisationen

SBBK und EDK weisen auf Probleme bei der grafischen Darstellung des neuen Systems im erläuternden Bericht hin. Konkret fehlt ein Hinweis auf die Möglichkeit einer zusätzlichen Finanzierung, die die Kantone auch mit dem neuen System haben. Diese Zusatzfinanzierung könnte allenfalls zu einer Wettbewerbsverzerrung in Bezug auf Angebote in anderen Kantonen führen. Dies sei im erläuternden Bericht auszuführen

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