Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2019/19: Bundesgesetz über den unterirdischen Gütertransport · 44 Seiten
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3 Auswertung Stellungnahmen
3.1 Bedarf
Frage 1. Sehen Sie einen Bedarf für den unterirdischen Gütertransport gemäss dem Konzept von Cargo sous terrain (CST) in der Schweiz?
Frage 1: Sehen Sie einen Bedarf für den unterirdischen Gütertransport gemäss dem
Konzept von Cargo sous terrain (CST) in der Schweiz?
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Total Kantone politische Dachverbände Dachverbände Organisationen Weitere
Parteien der Gemeinden, Wirtschaft
Städte und
Berggebiete
Ja Ja, aber Neutral Nein, aber Nein keine / Enthaltung
Grundtenor
Eine klare Mehrheit der Stellungnahmen ist der Auffassung, dass neue, innovative und nachhaltige Verkehrskonzepte grundsätzlich notwendig sind, um die Herausforderungen des wachsenden Güterverkehrs, überlasteter Infrastrukturen auf Schiene und Strasse sowie der Klimapolitik zu bewältigen. Ein unterirdisches Transportsystem, wie es das Konzept von Cargo sous terrain (CST) vorlegt, wird dabei als nachhaltige und innovative Option bezeichnet, die als Ergänzung zur bestehenden Schienen- und Strasseninfrastruktur weiter verfolgt werden sollte. Zahlreiche Eingaben fordern aber Präzisierungen im Gesetz oder beim verkehrlichen Konzept von CST; teilweise wird die Zustimmung an Bedingungen und Forderungen (z.B. ökologischer Art) geknüpft. Eine Minderheit sieht keinen Bedarf für ein neues Bundesgesetz sowie ein neues unterirdisches Gütertransportsystem und zweifelt an der Notwendigkeit, Finanzier- und Realisierbarkeit eines derartigen Konzepts. Im Vordergrund müsse die Optimierung der bestehenden Systeme stehen.