Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2020/66: Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 · 52 Seiten
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Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030: Ergebnisbericht der Vernehmlassung
– Die Verankerung ausgewiesener Lebensräume in raumplanerischen Instrumenten wird begrüsst (GL, ZH, AWS), nicht aber die Verankerung der ÖI in eigentümerverbindlichen Nutzungsplanungen (GL).
– Die Formulierung «Nachhaltige Nutzung auf der gesamten Fläche» sollte ersetzt werden: «die Nachhaltigkeit und Biodiversitätsverträglichkeit der Nutzung der gesamten Fläche ist gewährleistet» (SES, WWF, PRONAT, collabhel, BLSUI, CHVU, ähnlich auch VD).
– Zu ergänzen sei die Umsetzung internationaler Verpflichtungen (SES, WWF, PRONAT, collabhel, BLSUI, CHVU) und Wahrnehmung der internationalen Verantwortung (AWS).
– Weiter solle man Private erwähnen und stärken, die zur ÖI beitragen (Agrarallianz).
Boden
– Die Erhebung von Bodeninformationen wird ausdrücklich begrüsst und deren Nutzbarkeit in der Praxis gefordert (GL, SBV-USP, SANU).
– Gefordert wird der Einbezug der Aspekte Bodenstruktur, Bodenlebewesen (CHVU) sowie Bodenwasser(-qualität) (CHVU, foraus).
– Gewünscht wird Unterstützung seitens Beratung und Forschung bei Massnahmen gegen Bodenverlust (TG).
Internationale Stossrichtungen: Die internationalen Bestrebungen werden unterstützt (u. a.
economiesuisse) und z. T. werden ergänzende Aspekte vorgeschlagen:
– Die Schweiz solle sich verstärkt für die wirkungsvolle Umsetzung internationaler Abkommen (z. B. UNO Biodiversitätskonvention, Berner Konvention) einsetzen21 (foraus, SES, WWF, PRONAT, collabhel, BLSUI, CHVU).
– Verbindung mit handelspolitischen Instrumenten (SBV-USP).
– Zusätzliches Ziel zur Verhinderung von Abholzung und globale Biodiversitätsverluste durch die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln und intensiver Landwirtschaft (TG, PEYE).
– Arbeiten der internationalen «Task Force for Nature-Related Financial Disclosure (TFND)» erwähnen (Berichterstattung von Unternehmen und Finanzdienstleister bezüglich naturbezogenen Finanzrisiken) (SSF).
4.3 Chancengleichheit
Das Schwerpunktthema findet grundsätzlich breite Zustimmung. Mehrfach werden Querbezüge zu anderen Schwerpunkten und/oder Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Zielen vermisst (u. a. AWS, AS, PA2030, NKNF, PWAG) oder ein eigenes Querschnittsthema ange-
21 «Die Schweiz verstärkt auf internationaler Ebene ihr Engagement für die Biodiversität. Sie setzt sich für eine wirkungsvolle Umsetzung der Biodiversitätskonvention, der Berner Konvention und der anderen biodiversitätsrelevanten Abkommen auf globaler und regionaler Ebene ein und unterstützt internationale Initiativen zur Beobachtung der Umwelt.»