Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2020/66: Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 · 52 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 25Fedlex · Ergebnisbericht

Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030: Ergebnisbericht der Vernehmlassung

– Es sei ein verstärkter Fokus auf die Partizipation der lokalen Bevölkerung zu legen (KOFF).

4.2.2 Energieverbrauch senken, Energie effizienter nutzen und erneuerbare Energien aus-

bauen

a) Generelles

Die Ziele und Stossrichtungen stossen mit wenigen Ausnahmen auf Zustimmung. Dabei wird teilweise besonders begrüsst, dass dem Aspekt der Versorgungssicherheit bzw. der Auslandabhängigkeit hohe Bedeutung beigemessen wird (GR, AVSUI, CEPA, economiesuisse, Swissmem, Infrasui, VSE). Generell kritisch, insbesondere mit Blick auf die Versorgungssicherheit und den steigenden Stromverbrauch z. B. für die Elektromobilität, äussert sich wie oben vermerkt die SVP.

Als zusätzliche Ziele und/oder Stossrichtungen werden gefordert:

 Ein höherer Stellenwert für die Mobilitätsreduktion (SIA, PA2030, NIKE) bzw. das Sicher-

stellen einer umweltverträglichen Mobilität (USIC) und Ergänzung mit entsprechenden Stossrichtungen (VD, SPS, FR, ETH-Rat, collabhel, BLSUI, SES, TS)

 Ziele im Bereich der Suffizienz bzw. Förderung von suffizienten Lebensstilen (BS, SPS, GP-

CH, Mercator, PRONAT, SIA, WWF, NIKE SES, PA2030, SEXG) und Nutzung von Arealentwicklungen hierfür sowie für Energieverbrauchsreduktion (BS)

b) Ziele

 Mehrfach wird eine Anpassung an die Ziele im Energiegesetz (ZH, AWS, SDSN, collabhel,

BLSUI) und evtl. eine Harmonisierung der Jahreszahlen (z. B. 2030 / 2035) angeregt.

 Bei Ziel 7.1 wird eine messbarere Formulierung gewünscht (BE) sowie die Ergänzung der

Zielsetzung mit «einheimische» (SBV-USP und einige landwirtschaftliche Kantonalverbände) bzw. «naturverträgliche» Produktion (GPCH, OEKU, PRONAT).

 Bei Ziel 7.2 wird mehrfach auf Zielkonflikte generell und insbesondere zwischen Wasser-

kraft und Biodiversität hingewiesen. Entsprechend wird angeregt, ein Gesamtziel statt Technologieziele (SES) festzulegen bzw. das Wasserkraftziel zu streichen oder generell auf Technologien mit den geringsten Zielkonflikten zu achten (LU, EVP; AWS, PA2030, GP-CH, OEKU, Bioterra, PRONAT, SES, WWF). Weiter wird gefordert, ambitiösere Ziele bei der Stromproduktion aus Wasserkraft festzulegen (SPS, AWS, OEKU, PA2030, PRONA-Tura, SEXG, WWF) und auch Windenergieziele aufzunehmen (SUIEOL) sowie erneuerbare Energie aus Hofdünger zu berücksichtigen und zu fördern (AG, SBV-USP, Agrarallianz, CHBLFV).

 Beim Ziel 7.3 wird gefordert, das Stromverbrauchsziel wegzulassen, weil es unrealistisch

sei (SH, TG, TCS) oder umgekehrt, ambitiösere Ziele festzulegen (GE, IPCCS).