Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2020/66: Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 · 52 Seiten

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Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030: Ergebnisbericht der Vernehmlassung

– Hierzu gibt es explizite Unterstützung (FR, GL, ZG), umgekehrt einen Streichungsantrag mit Verweis auf das (gleichlautende) Ziel in der Bodenstrategie (GR).

– Gefordert wird, keine weitere Bodendegradation bereits ab 2030 oder 2040 statt 2050 und eine griffigere Formulierung (z. B. «sorgt dafür» statt «setzt sich ein») (FR, GL, SPS, Agrarallianz, BIOV, PA2030, SEXG, SES, GPCH, OEKU, TS, WWF, collabhel, Swisscleantech) bzw. die Einführung eines Zwischenziels (CHHS) oder die Verdeutlichung der Dringlichkeit (sanu).

– Kritisch zum Ziel äussern hingegen CHBAU, HandelCH und TCS sowie FRS.

 Weitere gewünschte Ziele

– «Zielkonflikte innerhalb des Bereichs biologische Vielfalt und mit anderen Sektorpolitiken werden ermittelt und deren Bewältigung wird aktiv angegangen.» (BS, FR, GE, SG, SO, TG, TI, VD, SSV, SAB, in diesem Sinn auch BVAR und CHBLFV und bezüglich Rücksicht auf Sportinteressen auch SUIOLY)

– Erhaltung der landschaftlichen Vielfalt (BL, FR, GE, OW, SG, SO, TG, ZH, KBNL, SLSS, SSV)

– Förderung der Erhöhung der Vielfalt von Sorten und Rassen in der Landwirtschaft (Agrarallianz, SAVE, PSR, SKEK)

– Kommunikation, Förderung der Sensibilisierung und Schaffung von Handlungskompetenzen bei Bevölkerung, Behörden, Unternehmen und Entscheidungstragenden (SDSN, BLSUI)

– Das Fehlen wichtiger Unterziele des SDG 15 wird bemängelt: 15.2 zu Wäldern, 15.4. zu Bergökosystemen, 15.6. zum Nagoya-Protokoll, 15.7. zur Wilderei und 15.9. zur Wertschätzung der Biodiversität (SPS, SDSN, PA2030, SEXG, SES, GPCH, OEKU, BLSUI), weiter sei auch die Biodiversität der Meere zu schützen (SDG 14, SES, GPCH)

c) Stossrichtungen

 Artenvielfalt und genetische Vielfalt: Gefordert wird, die Strategie solle:

– Bei der Identifikation bestehender finanzieller Anreize nicht nur die Auswirkungen auf die Biodiversität, sondern auch die übrigen Ziele (z. B. Versorgungssicherheit) der entsprechenden Massnahme in die Güterabwägung miteinbeziehen (SG).

– Die Stossrichtung ergänzen mit «Erfassen der biologischen Vielfalt» im Sinne Wissensverbesserung und -verbreitung (VMSUI, cultura).

– Das Knowhow der wissenschaftlich geführten Institutionen (Zoos, botanische Gärten) nutzen und fördern, insbesondere in Bezug auf die Erhaltungszucht und die Wiederansiedlung von bedrohten Tier- und Pflanzenarten (ZOOCH).

– Ferner wie folgt präzisieren: Der Bund sorgt in Abstimmung gemeinsam mit den Kantonen und Gemeinden für eine rasche Umsetzung (SES, GPCH, OEKU, WWF, PRONAT).

– Die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen (SES).

 Ökologische Infrastruktur (ÖI)