Vernehmlassungsvorlagen und erläuternder Bericht

Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 214 Seiten

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− Die Schweizer Hochschulen haben sich verpflichtet, Chancengleichheit, Diver-

sität und Inklusion zu fördern. Sie verankern diese Themen breit, strukturell und nachhaltig in den institutionellen Strategien, setzen ihre entsprechenden Bemühungen fort und bewerten die Fortschritte regelmässig im Rahmen der Akkreditierungsprozesse.

− Der SNF will eine grosse Vielfalt von Forschenden, Themen, Disziplinen und

Forschungsarten bedienen sowie eine offene und faire Forschungskultur ermöglichen. Er setzt sich weiterhin für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein und für die Entfaltung des Potenzials untervertretener Gruppen in der Forschung (insbesondere Frauen). Ein weiterer Schwerpunkt bleibt die Chancengerechtigkeit zwischen jüngeren und älteren Forschenden.

− Innosuisse engagiert sich verstärkt für Frauen als Innovationsschaffende. Im Be-

reich des Unternehmertums werden weiterhin spezifische Angebote lanciert, welche das weibliche Zielpublikum ansprechen. Eine paritätische Beteiligung von Frauen in den Start-up-Trainings wird angestrebt und die Diversität der Teams in Innovationsprojekten gefördert.

Eine Übersicht über diese und weitere Aktivitäten zur Chancengerechtigkeit, welche primär vom SBFI oder von durch das SBFI unterstützten Institutionen umgesetzt bzw. gefördert werden, ist auf der Website des SBFI verfügbar72. Einzelne der genannten Schwerpunkte und Herausforderungen sind auch im Aktionsplan der Gleichstellungsstrategie 2030 als Massnahmen abgebildet.73

Nationale und internationale Zusammenarbeit

Dieses transversale Thema zielt darauf ab, die Zusammenarbeit der Akteure in der Schweiz wie auch die internationalen Kooperationen weiter zu stärken. Mit einem klugen Verhältnis von Kooperation und Wettbewerb wird die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit des Schweizer BFI-Systems gesichert sowie dessen Resilienz erhöht.

Nationale Zusammenarbeit

Die gesamtschweizerische Koordination und Aufgabenteilung gerade auch in kostenintensiven Bereichen dient der effizienten und effektiven Verwendung von Mitteln und schafft Synergien und Innovationen. Gleichzeitig ist der Wettbewerb zwischen Akteuren wichtig zur Sicherung der Exzellenz.

Mit der Zusammenarbeit der öffentlich finanzierten Akteure untereinander wie auch mit privaten Akteuren kann die Leistung des BFI-Systems breit abgestützt werden. Die Übersicht in Ziffer 1.1.2 und das Dokument «Zuständigkeiten und Steuerungsmöglichkeiten des Bundes im BFI-Bereich» zeigt die verschiedenen Zusammenarbeitsformen auf. Im Folgenden werden die neusten Entwicklungen dieser Zusammenarbeit aus der laufenden Förderperiode aufgeführt:

72 Abrufbar unter: www.sbfi.admin.ch > Aktuell > Vernehmlassungen > Aktivitäten Chancengerechtigkeit im BFI-Bereich

73 Abrufbar unter: www.gleichstellung2030.ch. Siehe insbesondere Massnahme 1.1.2.2, Massnahme 1.1.2.4 und Massnahme 4.1.2.1