Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten

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FH SCHWEIZ plädiert für ein angemessenes Wachstum der Mittel für die nationalen Forschungs- und Innovationsförderungsagenturen, um ein leistungs- und wettbewerbsfähiges BFI-System zu gewährleisten und den Forschungs- & Entwicklungs- (F&E) und Bildungsstandort Schweiz zu positionieren.

actionuni fordert eine unabhängige Evaluation, um sicherzustellen, dass die Vorgaben des SNF in allen Hochschulen umgesetzt werden.

CHIPP begrüsst die stabilen Finanzierungsbeiträge an den SNF, welche die Weiterführung der Hauptaktivitäten dieser Institution ermöglichen.

DPHW-unibl fordert, dass der SNF seine Unterstützung für praxisorientierte Programme erhöht, indem er die Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaften fördert, um innovative, kollaborative Konzepte für das Gesundheitssystem zu entwickeln und zu evaluieren.

FORS fordert, für die SNF-Förderung von sozialwissenschaftlichen Infrastrukturprojekten eine spezielle Kreditlinie zu schaffen und dafür zu sorgen, dass die Mittel gegenüber der aktuellen BFI-Periode nicht gekürzt werden bzw. auch in diesem Bereich die Kostensteigerungen berücksichtigt werden. Die Finanzierung des «Generations and Gender Programm» soll z. B. über eine Aufstockung des SNF-Beitrages an FORS erfolgen. Damit soll sichergestellt werden, dass die aktuell erhebliche Benachteiligung der Sozialwissenschaften bei der Infrastrukturförderung etwas abgemildert wird.

psy-fhnw hebt hervor, die Antwort des Bundesrats auf die IP 22.4124 Chassot betone, dass in den strategischen Mehrjahresprogrammen des SNF und der Innosuisse für die Jahre 2025–2028 die soziale Innovation als ein wichtiges Thema genannt werden soll, und bemängelt, dass dies im Botschaftsentwurf noch nicht ausreichend eingelöst wurde. Travail.Suisse bemängelt ebenfalls, SNF und Innosuisse seien aktuell erst bedingt in der Lage, soziale Innovationen in der Praxis zu unterstützen.

VPOD erachtet es als wichtig zu berücksichtigen, dass Arbeitsbedingungen nicht vernachlässigt werden. Es wird gefordert, dass die Ziele des SNF um einen Absatz ergänzt werden, der gute Rahmenbedingungen für die Forschung garantiert. Zudem wird die Förderung von Kooperation, Kollektivarbeit und Zusammenarbeit als grundlegendere Triebkräfte gewünscht. Darüber hinaus wird kritisiert, dass die wichtigste Instanz für die Forschungsfinanzierung in der Schweiz eine privatrechtliche Stiftung ist.

Für VSKG ist die Reflexion über ergänzende Instrumente im Rahmen des SNF für die Periode 2025– 2028 dringend, um eine zielgerichtete, effiziente und gewinnbringende Unterstützung des Nachwuchses für Hochschulen, andere Bildungsinstitutionen und gesellschaftliche Vermittlung zu ermöglichen.

3.2.7.2 Finanzierung der Akademien

AS, alliancepatrimoine, dephistgén-unige, histint-unibe, NIKE, SGFF, SGG, SGLG und SVMM fordern, dass dem SNF oder der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) finanzielle Mittel bzw. mindestens 20 Mio. CHF zur Verfügung gestellt werden sollen für neue langfristige Editionsprojekte. infoclio fordert, dass hierfür der SAGW zusätzliche Mittel (ca. 7 Mio. CHF) zugewiesen werden. dephistgén-unige und SVAW bemängeln, dass die SNF-Förderung langfristiger Editionsvorhaben als elementare Form der Grundlagenforschung nicht einmal mehr erwähnt wird. GRÜNE, SP, BFH, dephistgén-unige, histint-unibe, philhistfak-unibe, SAKA, SGLG und SVMM plädieren für zusätzliche flexiblere Finanzierungsgefässe, damit neue Forschungsinfrastrukturen für die Geisteswissenschaften überhaupt geschafft werden können. GRÜNE und AS betonen deren Relevanz, da die Geisteswissenschaften strukturell stärker von den Institutionen der Forschungsförderung abhängig sind als die Naturwissenschaften, die häufiger von der Privatwirtschaft unterstützt werden. FDP merkt an, dass Partnerschaften zwischen Wirtschaftsakteuren, Schulen und Forschungsinstituten im Mittelpunkt des BFI-Systems stehen müssen.

dephistgén-unige, histint-unibe, philhistfak-unibe, SAKA, SGFF, SGLG und SVMM fordern, dass

das Budget für die SAGW um mindestens 5 % erhöht wird, um nicht nur die Teuerung auszugleichen, sondern einen elementaren Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften leisten. SP fordert dies ebenso, beantragt aber, das Budget der SAGW um mindestens 10 % zu erhöhen. Auch GRÜNE und SGG verlangen, dass die Fördertätigkeit für die SAGW gestärkt

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