Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2023/9: Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2025–2028 (BFI-Botschaft 25–28) · 75 Seiten

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wird. AS, alliancepatrimoine und NIKE fordern, dass die finanzielle Ausstattung der Akademien, darunter der SAGW, mindestens auf dem bisherigen Niveau beibehalten und dass die SAGW in ihrem Auftrag zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften nachhaltig gestärkt wird.

FDP, CHIPP, SGAA und VFP fordern eine stabile Finanzierung der Grundaufgaben der Akademien, da diese durch die Aufnahme neuer Projekte in das Grundmandat verknappt wird, und eine Erhöhung der Mittel um 25 Mio. CHF. TI wünscht, dass der Beitrag gegenüber der von den Akademien vorgeschlagenen Planung nicht gekürzt wird und dass das jährliche Wachstum die Umsetzung der geplanten Projekte ermöglicht. a+ fordert die finanzielle Sicherung ihrer Grundaufgaben in der Förderperiode 25–28. Wenn die Umsetzung zahlreicher Projekte, die bislang nicht im Grundaufgabenkatalog enthalten waren, neu ebenfalls über den Grundbetrag finanziert werden müssen, erodiere die finanzielle Basis der Akademien und eine Lücke von insgesamt 25 Mio. CHF entstehe. Es müssten in der Folge vor allem diejenigen Projekte auf den Prüfstand gestellt werden, die bislang gesondert finanziert worden waren. Gerade vor dem Hintergrund der grossen Unsicherheiten gegenüber der weiteren Entwicklung im EU-Dossier wäre es ein negatives Signal, die Hochschullandschaft und die Wissenschaftsinstitutionen durch Kürzungen weiter zu belasten; zudem gefährden Kürzungen das Milizsystem der Akademien.

BCH und LCH erachten die Wachstumsrate von 11,7 % bei Innovations- und Projektbeiträgen in der letzten Förderperiode und die nun geplante Wachstumsrate von 11 % bei den Akademien als kritisch und sprechen sich für eine ausgewogenere Verteilung der Mittel zwischen Forschung und Innovation und den Mitteln für Pauschalbeiträge an die berufliche Grundbildung sowie die höhere Berufsbildung aus, um den Kantonen mehr Handlungsspielraum zu verleihen und die Bildungsqualität dort zu erhöhen, wo die Mittel knapp sind, insbesondere in allen Bereichen der Lernendenbetreuung. BE fordert, dass die Wachstumsrate des Zahlungsrahmens zu Gunsten der neuen Zusatzaufgaben an die Akademien reduziert wird zu Gunsten des Wachstums der Mittel für die Grundbeiträge an die Hochschulen. Auch VS hinterfragt, ob die vorgeschlagene Erhöhung der Mittel, die den Akademien zur Verfügung stehen, insbesondere für die Erfüllung zusätzlicher Aufgaben notwendig ist. Angesichts der begrenzten verfügbaren Mittel sollen unter den Institutionen der Forschungsförderung dem SNF und der Innosuisse Priorität eingeräumt werden. BFH ist erstaunt über den grossen Mittelzuwachs im Bereich der Akademien.

IDRG fordert, dass die SAGW weiterhin in angemessener Weise, zumindest im bisherigen Rahmen finanziell unterstützt wird und dass keinerlei Kürzungen des Budgets vorgenommen werden.

HKBB fordert, dass die Finanzierung der Grundaufgaben der Akademien für die Periode 2025–2028 sichergestellt wird.

SFV verlangt, dass auf die geplante indirekte Kürzung der Gelder im Grundauftrag durch die Integration von bisher separat entschädigten Aufgaben zu verzichten ist.

STV fordert, dass die Grundaufgaben der Akademien insgesamt nicht gekürzt werden. Gefordert wird, dass die in der Botschaft erwähnten neuen Aufgaben im Grundauftrag – wie Open Research Data, fachspezifische Roadmaps Forschungsinfrastrukturen, Young Talents in Clinical Research, Koordinationsplattform klinische Forschung, Projekt «Ambition CH2030+», Initiative INTERFACE: Politik-Wissenschaft

– ausserhalb des Grundauftrages finanziert werden sollen.

infoclio ist besorgt, dass die gekürzte Finanzierung der Grundaufgaben der Akademien ein weitgehend auf dem Milizsystem basierendes wissenschaftliches Ökosystem, in dem Forschende ihre Zeit, ihre Arbeit und ihr Wissen zur Verfügung stellen, nicht adäquat berücksichtigt. Auch wird bemängelt, die unzureichende Finanzierung im Bereich der SAGW schwäche deren Engagement.

3.2.7.3 Weitere Themen und Anliegen zur Forschungsförderung

GE, VD, GRÜNE, SP, AS, dephistgén-unige, philhistfak-unibe, philhist-unibasel, philhumfak-

unibe, SAKA, SGKM, SGMOIK, SGG, SGLG, SUB, theolfak-unibe, unine, USI und UZH kritisieren

die Streichung des Doktoratsförderungsprogramms Doc.CH. Bemängelt wird auch, dass die Ziele des SNF die Bedürfnisse der Geistes- und Sozialwissenschaften zu wenig berücksichtigen. GRÜNE, SP, alliancepatrimoine, dephistgén-unige, NIKE, philhistfak-unibe, philhist-unibasel, philhumfak-

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