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Vernehmlassung 2023/97: Wirksamkeitsbericht 2020–2025 des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantone · 124 Seiten

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Wirksamkeitsbericht 2020–2025 des Finanzausgleichs zwischen Bund und Kantonen

Ressourcen- und Lastenausgleich 2020–2024

Abbildungen_WIBE_4_d.xlsx Abb.2.02

Abbildung 2.03 Ressourcenindex 2020 und 2024

Abbildung 2.03 Ressourcenindex 2020 und 2024

ZG SZ NW BS2024

GE2020

ZH

OW

AI

SH

VD

BL

LU

TI

GR

AR

SG

AG

TG

NE

BE

GL

SO

FR

UR

JU

VS

0 50 100 150 200250

Zug weist mit einem Wert von 267,5 Punkten (2024) den mit Abstand höchsten Ressourcenin- dex auf, gefolgt von Schwyz (177,3 Punkte), Nidwalden (159,5) und Basel-Stadt (155,9). Alle Kantone oberhalb von 100 Punkten (schwarze Linie) sind ressourcenstark. Im Jahr 2024 sind dies 8 Kantone. Die übrigen 18 Kantone sind ressourcenschwach. Die tiefsten Indexwerte im Jahr 2024 entfallen auf Wallis (65,2 Punkte), Jura (66,4), Uri (70,6), Freiburg (71,6) und Solo- thurn (71,9).

Die Veränderung beim Ressourcenindex eines Kantons ist sowohl durch die Entwicklung seines Ressourcenpotenzials pro Einwohner als auch durch die Veränderung des Schweizer Durch- schnitts bedingt. Der Ressourcenindex eines Kantons erhöht sich nur, wenn sein Ressourcenpo- tenzial pro Einwohner stärker wächst als im Schweizer Durchschnitt. Somit ist es möglich, dass der Ressourcenindex eines Kantons sinkt, obwohl sein Ressourcenpotenzial pro Einwohner ge- stiegen ist, weil das Wachstum unter dem Durchschnitt liegt.

Abbildung 2.04 erlaubt genauere Aussagen über die Entwicklung der Ressourcenindizes seit Einführung der NFA. Die Veränderung des Ressourcenindex eines Kantons im Zeitraum 2008– 2024 wird dem jeweiligen Ressourcenindex im Startjahr 2008 gegenübergestellt und in einem Koordinatensystem abgetragen.