Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2025/47: Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU» · 129 Seiten

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und Innovation. Der SBV hebt zudem den internationalen Wettbewerb hervor, welcher qualitätssteigernd wirke.

Eine Teilnahme am Horizon-Paket befürworten unter anderen der ETH-Rat, Innosuisse, swissuniversities und diverse Organisationen aus dem universitären Bereich (u. a. HES-SO Rektorat, UZH, UNIGE, Studierendenverbände). Sie betonen die Wichtigkeit der internationalen Netzwerke, Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit sowie der Spitzenforschung. scienceindustries, Swissmem und verschiedene Organisationen aus der Wirtschaft (u. a. Interpharma, SMP, STV) begrüssen die Teilnahme am Horizon-Paket ebenfalls und erwähnen zusätzlich den Zugang zu den Fördermöglichkeiten. Vereinzelte Organisationen (u. a. Kompass Europa, MASS-VOLL) lehnen die Teilnahme am Horizon-Paket ab, unter anderem aufgrund der hohen Kosten und der politischen Anbindung an die EU.

2.8.1.4 Horizon-Paket 2021–2027: Inhalte

Insgesamt 51 Vernehmlassungsteilnehmende äussern sich explizit zu inhaltlichen Aspekten des Horizon-Pakets 2021–2027, 49 davon befürwortend (u. a. TI, VD, SP, economiesuisse, SAV, SBV, SBVg, ETH-Rat, Innosuisse, scienceindustries, Swissmem, swissuniversities), 1 ablehnend (SVP) und 1 ohne klaren Positionsbezug (Grüne).

Der Kanton VD, die SP, a+, der SNF, swissfaculty, swissuniversities, die Università della Svizzera italiana und die UZH heben die besondere Bedeutung des Wiederzugangs zu den Förderinstrumenten des European Research Council ERC hervor. Ebenfalls positiv beurteilt wird der Zugang zu den Marie Skłodowska-Curie Actions-Stipendien (u. a. a+, SNF, swissuniversities) sowie die Möglichkeit, wieder Projekte zu leiten (u. a. TI, VD, ETH-Rat, SNF).

20 Vernehmlassungsteilnehmende (u. a. economiesuisse, SAV, SBVg, ETH-Rat, SNF, SWR, Swissmem) begrüssen den Zugang zu strategischen Bereichen. economiesuisse und weitere Wirtschaftsverbände erwähnen, dass der Ausschluss bei der Cybersicherheit und im Halbleiterbereich bedauerlich sei. Der SBV und verschiedene weitere Organisationen heben die Bedeutung von kompetitiven Forschungsprojekten in Bereichen wie Bodenschutz, Klimaanpassung, Pflanzenzüchtung, Digitalisierung und Präzisionslandwirtschaft hervor.

Die SVP kritisiert die politische Ausrichtung von Horizon Europe. Sie betont, dass Schweizer Institutionen das Programm selbst ersetzen könnten und der SNF mit starken Förderbeiträgen internationale Top-Forschende anziehen sollte. Statt einer Assoziierung fordert sie mehr bilaterale Forschungspartnerschaften mit weltweit führenden Ländern. Die Teilnahme am Digital Europe Programm lehnt sie wegen dessen Fokus auf EU-Interessen und digitale Souveränität ab.

Die Grünen fordern, dass im Hinblick auf die nächste Programmgeneration die Teilnahme an Euratom geprüft wird oder zumindest auf Projekte im Bereich Rückbau von Atomkraftwerken und Aufbewahrung von atomaren Abfällen beschränkt wird.