Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2025/47: Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU» · 129 Seiten
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Kantone, die gemäss Bundesverfassung für das Bildungswesen zuständig sind. Gemäss der SVP birgt die Ausrichtung der Lehrpläne an den Vorgaben von Erasmus+, um förderfähig zu bleiben, für Studierende und Lernende die Gefahr einer einseitigen, pro-europäischen Indoktrination anstelle einer neutralen und weltoffenen Bildung. Sie fordert deshalb die Weiterführung der Schweizer Lösung.
Von den Teilnehmenden aus dem Bereich Hochschulen heben unter anderem die BFH, der ETH-Rat, die FHNW, swissuniversities, die Università della Svizzera italiana, die UZH und die UNIGE hervor, dass Erasmus+ weit mehr als ein Mobilitätsprogramm ist und es eine immer wichtigere Rolle bei der Förderung der Internationalisierung der Hochschulbildung in Europa spielt. Insbesondere wird die Wichtigkeit der Finanzierung der Schweizer Beteiligung an den Europäischen Hochschulallianzen durch eine langfristige Assoziierung hervorgehoben, da sie als wirksames Instrument zur Internationalisierung und strategischen Positionierung aller Schweizer Hochschulen angesehen wird.
Die Vertretungen der Studierenden (VSS, FEN, VSETH, HES-SO Studierende, SUB, OneHSLU, FAE, skuba, VSPHS, Students fhnw, VERSO, ESN Switzerland) heben hervor, dass die Teilnahme an Erasmus+ ein entscheidendes Element für die Stärkung der akademischen und beruflichen Mobilität von Studierenden ist. Zudem vertreten sie die Haltung, dass sich der erläuternde Bericht des Bundesrats sehr zurückhaltend zeigt hinsichtlich der Einnahmen, die durch die Teilnahme der Schweiz am Programm generiert werden. In diesem Zusammenhang betonen sie die Breite der Leistungen und die Vielfalt an Mobilitätsprojekten im Rahmen von Erasmus+ im Vergleich zur Schweizer Lösung, welche strukturell und per Definition begrenzt bleibe.
Die CLACESO und alle anderen Verbände der Lehrpersonen und Schulleitungen, die sich zu Erasmus+ geäussert haben (u. a. SER, VSLCH, VSG), sprechen sich ausdrücklich für die Teilnahme der Schweiz an Erasmus+ aus. Sie betonen sowohl den Mehrwert des Programms für die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern und die Weiterentwicklung der fachlichen Kompetenzen der Lehrpersonen als auch für die Förderung der Qualitätsentwicklung und der Innovation in den Schulen.
Für den SGV, den ISOLSUISSE und den VFAS ist entscheidend, dass Erasmus+ weiterhin alle Bildungsbereiche inklusive die Berufsbildung beinhaltet. Zugleich heben sie die Bedeutung des Programms für den Erwerb von arbeitsmarktrelevanten Kompetenzen und die Erhaltung und Festigung der Position der Schweiz als führende Bildungsnation hervor.
Über die Relevanz der internationalen Mobilität im Bereich der Berufsbildung hinaus, heben Travail.Suisse und transfair auch die Möglichkeiten hervor, die sich Schweizer Institutionen im Bereich der strategischen Partnerschaften und Innovationsprojekte durch die uneingeschränkte Beteiligung an Erasmus+ eröffnen.
Das breite Spektrum von Erasmus+ – von der Schul- über die Berufs- und Hochschulbildung bis hin zum ausserschulischen Jugendbereich – wird auch von den a+, der