Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2025/47: Paket «Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen Schweiz–EU» · 129 Seiten
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eröffne das Abkommen neue Chancen für Unternehmen und Hochschulen im Bereich Satellitentechnologie. Der SWR hebt hervor, dass die Schweiz durch das Abkommen an Einfluss gewinne und ihre Widerstandsfähigkeit im Weltraumbereich stärken könne.
2.10 Schweizer Beitrag
2.10.1 Allgemeine Bemerkungen
2.10.1.1 Verstetigung des Schweizer Beitrags
Zum Schweizer Beitrag äusserten sich 91 Vernehmlassungsteilnehmende. 47 Vernehmlassungsteilnehmende befürworten die Verstetigung des Schweizer Beitrags (u. a. VS, Die Mitte, EVP, Grüne, GLP, SP, SSV, SAB, economiesuisse, SAV, SBVg). 13 Vernehmlassungsteilnehmende lehnen die Verstetigung des Schweizer Beitrags ab (u. a. EDU, SVP). 31 Vernehmlassungsteilnehmende äussern sich zum Schweizer Beitrag, beziehen aber keine klare Position (u. a. KdK, ZH, UR, OW, GL, ZG, FR, SO, AR, AI, SG, TI, VD, NE, SGV, SBV).
Die KdK nimmt das Verhandlungsresultat im Bereich der Verstetigung des Schweizer Beitrags zur Kenntnis. Sie weist darauf hin, dass dieses aus Sicht des Bundesrates dem Mandat entspreche und die Schweiz mit dem Beitrag ihre bilateralen Beziehungen mit den Partnerländern stärken und vertiefen könne. 10 Kantone (ZH, GL, ZG, FR, SO, AR, AI, SG, VD, NE) schliessen sich in ihren eigenen Stellungnahmen der KdK im Bereich Schweizer Beitrag an. UR nimmt ebenfalls zur Kenntnis, dass der Bundesrat das Verhandlungsmandat als erfüllt betrachtet. Aus Sicht von OW ist bei der finanziellen Beteiligung an Projekten genau abzuwägen, welche Vorteile gesamthaft resultieren und wie hoch der Gesamtbeitrag dafür sein wird. TI bezieht keine klare Position zur Verstetigung des Schweizer Beitrags. VS nimmt das Beitragsabkommen positiv zur Kenntnis und begrüsst, dass die Umsetzung des Schweizer Beitrags weiterhin bilateral mit den Partnerstaaten erfolgt. VS stellt seine Unterstützung unter den Vorbehalt einer transparenten, gezielten und den strategischen Interessen der Schweiz entsprechenden Verwendung der Mittel.
Von 7 Parteien, die sich zum Schweizer Beitrag geäussert haben, befürworten 5 (Die Mitte, EVP, Grüne, GLP, SP) dessen Verstetigung. Dies trage zur Normalisierung der Zusammenarbeit mit der EU bei (Die Mitte), stärke die langfristige Verlässlichkeit der Schweiz als Partnerin in Europa (EVP) beziehungsweise werde damit in den Zusammenhalt und die Stabilität Europas investiert (GLP, SP). Aus Sicht der Grünen ist es selbstverständlich, dass die Schweiz ihren Beitrag zur Verringerung der wirtschaftlichen und sozialen Ungleichheiten in Europa leisten solle. Die EDU und die SVP äussern sich ablehnend, da das Beitragsabkommen die Schweiz zu wiederkehrenden Zahlungen mit steigender Tendenz und ohne klar definierten Nutzen verpflichte (EDU) beziehungsweise einen Blankoscheck für unbegrenzte Zahlungen in die Zukunft ausstelle (SVP).
Von den Dachverbänden der Gemeinden, Städte und Berggebiete begrüsst der SSV die Regelung des Schweizer Beitrags, die der Logik einer stabilen und langfristigen Beziehung mit der EU entspreche. Die SAB stimmt der Weiterführung des Schweizer