Rapport sur les résultats
Consultation 2007/63: Iv. pa. 03.436 „Pour des campagnes de votation équitables“ · 101 pages
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Parlamentarische Initiative 03.436 Faire Abstimmungskampagnen. Vernehmlassungsergebnisse p. 50 Initiative parlementaire 03.436 Pour des campagnes de votation équitables. Consultation. Résultats
Iniziativa parlamentare 03.436 Imparzialità delle campagne elettorali. Risultati della consultazione
Beilage von Partei-Parolenspiegeln "parteiische lnteressen" fördert. Die Parolen allfälliger Initiativ- oder Referendumskomitees blieben im Übrigen ja unberücksichtigt.“
„Sollte indes daran festgehalten werden, dass die Kantone vorsehen könnten, dem Stimmmaterial einen Parolenspiegel beizulegen, wären nach Ansicht des Regierungsrates im Parolenspiegel die Abstimmungsempfehlungen der in der Bundesversammlung vertretenen Parteien wiederzugeben und nicht jene der kantonalen Parteien, stehen doch jeweils eidgenössische und nicht kantonale Abstimmungen zur Diskussion.“ (BE)
76. Art. 11 Abs. 3bis BPR: „Obwohl das kantonale Recht massgebend bleibt, werden mit
dieser Bestimmung die Kantone unter Druck gesetzt, die Möglichkeit eines "Parolenspiegels" einzuführen. Sie ist aber nicht praxistauglich, weil die kantonalen Parteiparolen nicht unbedingt den schweizerischen Parteiparolen folgen und die kantonale Parolenfassung erst nach der Verteilung der Abstimmungsunterlagen (Erläuterungen des Bundesrats) stattfindet.“ (OW, NW)
77. Art. 11 Abs. 3bis BPR: „Grundsätzlich zu begrüssen ist hingegen Art. 11 Abs. 3bis BPR,
SR 161.1, nach welchem den Abstimmungsvorlagen zu eidgenössischen Volksabstimmungen eine kurze synoptische Darstellung der Abstimmungsempfehlungen der im Kantonsparlament vertretenen Parteien beigelegt werden kann, soweit dies das kantonale Recht vorsieht. Diese Möglichkeit dient der objektiven, parteipolitisch neutralen Information und der Willens- und Meinungsbildung der Stimmberechtigten. Dazu bedarf es allerdings nicht eines neuen Mantelgesetzes, sondern lediglich einer Änderung des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte (BPR, SR 161.1).“ (ZG)
78. Art. 11, al. 3bis, LDP: „Nous sommes défavorables à la possibilité qui serait donnée aux
cantons d'introduire dans leur ordre juridique la possibilité pour les partis représentés au parlement cantonal de donner des recommandations de vote sur des objets fédéraux, sous la forme d'un tableau synoptique.“ (FR)
79. Art. 11 Abs. 3bis BPR: „Demgegenüber erscheint dem Regierungsrat die Aufnahme des
Art. 11 Abs. 3bis BRP in der Vorlage sachfremd und staatspolitisch nicht unproblematisch. Das geltende Recht zahlt abschliessend den Umfang des Stimmmaterials des Bundes auf. Mit der Öffnung im Sinne der vorgeschlagenen Bestimmung werden mittelfristig die meisten Kantone gezwungen sein, zu jeder Volksabstimmung des Bundes vorgängig bei den im Kantonsrat vertretenen Parteien eine Umfrage zu deren Empfehlungen bzw. Verzicht einer Empfehlung zu machen. Das bedeutet letztlich die Verpflichtung der Kantone, die Unterlagen des Bundes jeweils ergänzen zu müssen, notabene in einer ohnehin schon knapp bemessenen Zeit. Eine weitere Ausdehnung solcher Verpflichtungen ist absehbar. Der Regierungsrat empfiehlt daher zu prüfen, in diesem Punkt das bestehende Recht durchzusetzen.“ (AR)
80. Art. 11 cpv. 3bis LDP: „Occorre indicare in modo chiaro se la norma si riferisce alle
raccomandazioni di voto formulate dai partiti a livello federale o cantonale. Se da un lato si tratta di votazioni federali e quindi di temi sui quali i partiti a livello federale prendono posizione, dall'altro, è ragionevole attendersi che ai cittadini interessi la posizione delle sezioni cantonali. D'altronde, la norma menziona i partiti rappresentati nel Parlamento cantonale e inoltre vi possono essere partiti presenti nel Cantone ma non nell'Assemblea federale e, secondo il tenore della norma, anche la loro posizione deve figurare nel documento che i Cantoni possono inviare agli aventi diritto di voto.” (TI)
81. Art. 11, al. 3bis, LDP: „Sur Ie plan cantonal, notre canton est d'ores et déjà tenu de joindre
au matériel officiel les recommandations des formations politiques qui sont représentées par un groupe au Grand Conseil (art. 24 al. 2 LEDP). En cas de votation fédérale, les recommandations de ces mêmes formations sont également jointes au matériel, avec mention du site Internet de la Confédération sur lequel figurent les positions des partis