Rapport sur les résultats
Consultation 2007/63: Iv. pa. 03.436 „Pour des campagnes de votation équitables“ · 101 pages
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Parlamentarische Initiative 03.436 Faire Abstimmungskampagnen. Vernehmlassungsergebnisse p. 54 Initiative parlementaire 03.436 Pour des campagnes de votation équitables. Consultation. Résultats
Iniziativa parlamentare 03.436 Imparzialità delle campagne elettorali. Risultati della consultazione
95. Art. 15a Abs. 1: „Politische Werbung darf nicht gratis sein;“
„Das Stimmvolk ist mündig – Politische Werbung kann nicht nur für Abstimmungen sondern muss auch für Wahlen und Abstimmungen auf allen Ebenen, auch der kommunalen, möglich sein.“ (allmedia)
[Ebenso für eine Erweiterung des Anwendungsbereichs auf Wahlen: publisuisse → Ziff. 47, Schweizer Presse → Ziff. 97 und vsp→ Ziff. 54]
96. Art. 15a, al. 1 et 2, LDP: „L'initiative veut imposer cette publicité aux seuls médias audiovisuels et, de plus, partiellement. C'est à I'évldence inéquitable par rapport à I'ensemble des medias (radio, télévision, presse. cinéma. affichage, net). Cette approche ne respecte pas le principe d'égalité de traitement. D'ailleurs, la commission a sollicité les CFF (Message. pages 7-8) et SRG SSR (Message. pages 9-10) et a renoncé à interpeller la presse, la branche publicitaire ou les nouveaux medias. Inéquitable aussi Ie fait de ne traiter que Ie niveau fédéral alors que notre démocratie est basé sur Ie triple socle Confédération-canton-commune. En effet, les messages des partis sur Ie plan national divergent souvent de la position adoptée sur Ie plan cantonal." (...)
"Enfin, toute publlclté a un prix. Le principe de la gratuité est tout à fait inacceptable et va à I'encontre de la liberté économique. II est d'autant moins admissible qu'il ne prend pas en compte les frais administratifs et Ie manque à gagner. Enfin, il est impossible de justifier cette obligation qui viserait les radios et télévisions concessionnées avec un cahier des charges alors que les autres diffuseurs commerciaux y échapperaient. Le projet qui nous est soumis tend à faire passer ces messages au chapitre de I'information. Utiliser Ie mot «message», admettre I'usage de «slogans», recourir à des «images frappantes», consentir à une «certaine partialité» et prévoir plusieurs rediffusions sur quatre semaines, c'est la définition même de la publicité.“ (CTvR, RRR/CRR/RSR)
97. Art. 15a Abs. 1 BPR: “Politische Werbung nicht nur bei konzessionierten Radio- und Fernsehveranstaltern mit Gebührensplitting: Eine Beschränkung der Ausstrahlung von politischer Werbung lediglich bei gebühren(mit)finanzierten Radio- und Fernsehveranstaltern würde zu einer enorm ungleichen geografischen Abdeckung durch diese Werbeform im Land führen, welche nicht nachvollziehbar und staatspolitisch nicht vertretbar ist. Insbesondere bei Abstimmungen mit dem Erfordernis eines Ständemehrs würde dies Verfälschungen im Abstimmungskampf begünstigen.“
„Politische Werbung nicht nur bei eidgenössischen Abstimmungen: Es ist nicht einsichtig, warum politische Werbung auf eidgenössische Abstimmungen beschränkt werden soll. Dies verstösst gegen die schweizerischen demokratischen Prinzipien, welche die politische Meinungsbildung auf allen föderalistischen Ebenen als gleichwertig betrachtet.“ „Keine gratis politische Werbung: Werbung als eine Form der kommerzielle Kommunikation ist generell immer bezahlt. Dieses Prinzip darf nicht durch staatlichen Zwang in Teilbereichen aufgehoben werden. Eine dadurch geförderte Werbe- und auch Wettbewerbsverzerrung ist staats- und demokratiepolitisch abzulehnen. Durch die Beschränkung auf gebührenfinanzierte Programmveranstalter würde dies einer indirekten Parteienfinanzierung durch den Gebührenzahler gleich kommen, im Sinne von «Gebühren gegen politische Werbezeit». Dies steht der Unabhängigkeit von Radio und Fernsehen als Freiheitsrecht entgegen. (…). Dem geäusserten Gegenargument, dass politische Werbung in den elektronischen Medien die Wahl- und Abstimmungskämpfe verteuern würde, ist entgegen zu halten, dass es den Parteien, Komitees und andern Interessenvertretern autonom überlassen bleiben soll, in welche Werbemittel sie ihr Wahlkampfbudget investieren wollen. Die Strategie, wo und wie mit den zur Verfügung stehenden Mittel Schwerpunkte gesetzt werden sollen, soll selbst entschieden und darf nicht vom Staat selektiv mitbestimmt werden. Allenfalls könnte in diesem Kontext über eine Rabattierung analog des Systems des heute bestehenden Sozialrabatts für ZEWOzertifizierte Organisationen diskutiert werden.“
„Basierend auf den obigen Ausführungen soll bezahlte politische Werbung künftig auf allen konzessionierten privaten Radio- und Fernsehstationen erlaubt sein und zwar im