Rapport sur les résultats

Consultation 2013/146: Ordonnance sur l'adaptation de structures tarifaires dans l'assurance-maladie · 84 pages

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Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

in andern Tarmed-Kapiteln. Infolge der sehr hohen Anlagenutzungskosten wird die Ra-

diologie bei einer generellen Senkung der TL benachteiligt und das Gebot der Billigkeit

wird verletzt.

Im Gegensatz zu sämtlichen Kliniken arbeitet die Radiologie nur auf externe Zuweisung.

Eine Selbstzuweisung und die damit verbundene selbstinduzierte Mengenausweitung

sind in der Radiologie nicht möglich! Die Zunahme der Untersuchungszahlen in der Bild-

gebung ist Folge einer erhöhten Nachfrage und Teil des medizinischen Fortschrittes.

Der medizinische Fortschritt hat zu einer Verschiebung von Leistungen aus einem Kapi-

tel in andere Bereiche der Medizin geführt. Verschiebungen in das Tarmed-Kapitel 39

sind in den letzten Jahren oft vorgekommen (z.B. Arthroskopie bei Gelenksverletzungen

 MRT).

Das Volumen der Positionen und Unterkapitel des Kapitels 39 hat sich sehr unter-

schiedlich entwickelt. Es finden sich Tarifpositionen und Unterkapitel mit einer Volumen-

zunahme und andere mit einem weitgehend unveränderten oder sogar rückläufigen Vo-

lumen.

Die Sparten der Radiologie weisen im Vergleich zu andern Tarmed-Kapiteln die höchste

Produktivität und die längste Betriebsdauer auf.

(…) was dazu führt, dass wiederum einzelne Institute in ihrer Existenz gefährdet sind.

Dabei handelt es sich nicht um Institute in einem urbanen Zentrum, sondern um Insti-

tute, welche für die Grundversorgung der Bevölkerung in der Peripherie sorgen.

Wir erwarten, dass der Bundesrat aufgrund der dargelegten Argumente auf die geplante

Tarifsenkung im Kapitel 39 verzichtet und die betriebswirtschaftliche Überarbeitung des

Kapitels 39 im Rahmen des Projekts Tarvision abwartet.

Innerhalb der SGZ gibt es eine nicht unbedeutende Anzahl von nicht-ärztlichen Mitglie- SGZ dern, die der Berufsgruppe der biomedizinischen AnalytikerInnen, die sich der Un-

mutsäusserung der obgenannten Fachgesellschaften [SGPath, SGZ, SGMP, SGNP,

Schweizerische Gesellschaft für Dermatopathologie] nur anschliessen können oder ex-

pliziter:

- Herr Bundesrat Berset, Sie kürzen meinen Lohn, weil mein Institut für Patholo-

gie auf Ihren Befehl 9% weniger zur Verfügung hat um meine Arbeit zu bezah-

len.

- Sie streichen meine Stelle, weil mein Institut für Pathologie 9% einsparen muss.

- Sie spielen mit meiner Gesundheit und der Gesundheit aller Frauen, weil mein

Institut für Pathologie die Qualitätskontrollen beim Krebsvorsorgeabstrich nicht

mehr finanzieren kann.

- - Sie gefährden meine Gesundheit und die Gesundheit aller Frauen, weil mein

Institut für Pathologie keine Krebsabstriche mehr beurteilen wird, da es sich die

daraus resultierenden Verluste nicht mehr leisten kann.

Die zu prognostizierenden Mindereinnahmen der Institute für Pathologie (mind. 6-7% SHT der Jahreseinnahmen) können nicht durch vermehrte Automatisierung aufgefangen

werden. Eine erhöhte Anzahl TL bedeutet deshalb eine Erhöhung des Personalbedarfs,

womit den zusätzlichen Einnahmen unmittelbar erhöhte Personalkosten gegenüber ste-

hen. Ein weiterer Grund für gestiegene Kosten (…) sind die durch Zertifizierung und Ak-

kreditierung diverser Tumorzentren und durch die Zunahme der Patientenzahlen be-

schleunigten Prozesse, welche zur Ausweitung der Betriebszeiten und zu höheren Per-

sonalkosten führen.

Im Gegensatz zu anderen Facharztbereichen hat der Fortschritt jedoch nicht zu einer SNG wesentlichen Reduktion des personellen Aufwands, der Anforderungen an die Infra-

struktur oder der Dauer der Prozeduren geführt. Die vorgesehene bundesrätliche Mass-

nahme mit linearen Kürzungen technischer Leistungen um 9% ist einschneidend und in-

sofern äusserst stossend und widersinnig, als dass ein statistisch einkommensmässig

gleich schlecht gestelltes Spezialarztfach [Neurologie] durch eine noch schlechtere Ein-

kommensattraktivität die Attraktivität der Hausarztmedizin aufbessern soll. Dies insbe-

sondere, da zunehmende Grundversorgungstätigkeiten bedingt durch die progrediente

Therapielastigkeit / Komplexität neurologischer Erkrankungen von Neurologen über-

nommen werden müssen (Parkinson, MS, Schlaganfall, etc.)

Si les prestations techniques des ophtalmologues sont diminuées, ceux-ci seront con- SOG traints de renoncer au remplacement des dispositifs dépassés, pourtant nécessaire afin