Rapport sur les résultats
Consultation 2013/146: Ordonnance sur l'adaptation de structures tarifaires dans l'assurance-maladie · 84 pages
Fedlex · Rapport sur les résultats · Page 61Fedlex · Rapport sur les résultats
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ces coûts ont fortement augmenté dans les 20 dernières années (indice des prix à la consommation: + 15.3 entre 1993 et 2013) (…) Dans la mesure où la prestation technique doit permettre de payer les salaires et les infrastructures des cabinets médicaux et des cliniques, qui sont un gage de la qualité des soins qui y sont prodigués, il paraît inadéquat de s’attaquer à ces prestations.
- Elle contrevient clairement à la LAMal qui stipule que le tarif doit être établi selon les principes de l’économie d’entreprise.
- Nous considérons cette mesure comme un signe particulièrement négatif de la part du Conseil Fédéral à l’intention des petits entrepreneurs (et notamment des femmes) (…) Uns erscheint auch die vom BR vorgeschlagene lineare Kürzung der Technischen Leis- SGED tung (TL) gewisser TARMED-Kapitel weder sachgerecht noch plausibel; dies greift in ein in sich überlegtes und abgestimmtes System ein, womit dieses ad absurdum geführt wird. Aus dem TARMED wird durch die lineare Kürzung ein politischer Tarif ohne Bezug zu den realen Kosten, Investitionen, Ausbildungsdauer etc.
Mit der TL werden bei invasiven Fächern die Raumkosten, Personalkosten und der Un- SGGSSG terhalt der Gerätschaften abgegolten. Zusätzlich ergeben sich aber versteckte Kosten, die bei Festlegung des Tarifes 2004 mit Datengrundlage 90er Jahre, nicht berücksichtigt wurden:
- Anstieg der Personalkosten (0.9% pro Jahr)
- Qualitätsansprüche in der Hygiene sind gestiegen und standardisiert worden
- Mindest-Polypendetektionsrate (…): längere Untersuchungen mit Entfernung dieser Polypen
- bei Ausarbeitung der TARMED-Struktur sind die Interventionen bei der Endoskopie zu kurz bemessen worden
Die Gerätschaften sind sowohl bei Endoskopie-Geräten wie auch deren zugehörigen Waschmaschinen in den letzten 10 Jahren um mindestens 20% verteuert worden.
Die TP-Steigerung durch TL von 2009 bis 2012 im Kapitel 19 von 20.8% ist aufgrund eigener Umfragen mit Zunahme der Biopsien, Polypektomien aufgrund neuer internationaler Richtlinien gut erklärt.
Viele gemischte Gastroenterologen-Praxen mit Hausarzt-Tätigkeit haben sich in den letzten 5 Jahren durch Praxisübergabe zu reinen Gastroenterologen-Praxen entwickelt, was den Anstieg TL durch Zunahme der Endoskopien gut erklärt.
Schliesslich ist auch das Kapitel 28 „Anästhesie” aus der Rangliste entfernt worden. SGGG Dieser Entscheid wird zwar nicht weiter begründet, ist aber immerhin nachvollziehbar. Es dürfte schliesslich jedermann klar sein, dass Leistungen der Anästhesie für die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung von vitaler Bedeutung sind. Konsequenterweise müssten dann aber auch augenärztliche, chirurgische und orthopädische Leistungen von der Kürzung ausgeschlossen werden. Auch diese Leistungen tragen zur
Grundversorgung der Bevölkerung bei.
Als Beispiel sollen wiederum die typischen gynäkologisch-geburtshilflichen Leistungen auf dem bildgebenden Kapitel 39 dienen: zur Überwachung einer Schwangerschaft muss in der 10.-14. Und in der 20.-23. Schwangerschaftswoche ein Screening-Ultraschall durchgeführt werden. Die heutigen Anforderungen an eine solche Ultraschallkontrolle sind enorm gestiegen. Wir wissen aus Untersuchungen, dass Gynäkologen über die besten Ultraschallgeräte verfügen, die Vergütung der ärztlichen und technischen Leistungen basieren aber noch auf Daten aus einer Zeit, wo wesentlich einfachere und günstigere Geräte verwendet wurden. Sachgerecht müssten heute sowohl die AL
(=ärztliche Leistung) als auch die TL (= technische Leistung) den gestiegenen Anforderungen angepasst werden, d.h. erhöht werden. Die Kosten und die Wartung dieser modernen Ultraschallgeräte sind seit den ersten Tarifverhandlungen von GRAT resp. TAR-MED massiv gestiegen. Mehrere Versuche, die gestiegenen technischen Kosten und den erhöhten Zeitbedarf anlässlich der diversen TARMED Revisionen nach oben anzupassen, scheiterten jeweils an der Vorgabe einer „kostenneutralen“ Revision. Eine lineare Kürzung der TL um 9% wiederspricht deshalb aufs Gröbste einem sachgerechten, betriebswirtschaftlichen Tarif. Die Erhöhung der TL Volumina für den Schwanger-
schaftsultraschall konnte bereits im EFK Bericht klar begründet werden. Durch die Einwanderung ist die Geburtenrate seit Einführung von TARMED um mehrere Tausend Geburten gestiegen, was logischer Weise mit einer Zunahme der Schwangerschafts-