Rapporto sui risultati
Consultazione 2000/18: Utilizzazione di 800 tonnellate di oro della Banca nazionale · 84 pagine
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Utilizzazione delle riserve auree della BNS Rapporto sulla procedura di consultazione
gerade im Bereich des Tourismus – dar. Dazu kommt die Förderung der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung, deren Stellung im „System der Fachhochschulen Schweiz“ gegenüber heute noch deutlich gestärkt werden muss. Insofern müssten mehr und längerfristige Gelder in den Bereich der Bildung sowie zusätzlich in den Bereich der angewandten Forschung gelangen, als im Vernehmlassungs-Vorschlag aufgezeigt.
9.21 VSIG Den Vorschlag zur Finanzierung von Bildungsmassnahmen im Bereich der neuen IuK-Technologien sowie zur Finanzierung von Überbrückungsleistungen im AHV-Bereich
können wir nicht unterstützen.
Die Bildungsmassnahmen würden, sofern sie zentral geplant und durchgeführt werden, komplizierte neue Strukturen erfordern und praktisch einem Impulsprogramm für die wahrhaftig nicht notleidende „Aus- und Weiterbildungsindustrie“ gleichkommen.
Die Überbrückungsleistungen sehen die Behebung gewisser in sozialer Hinsicht unerwünschter Auswirkungen der Strukturanpassungen der AHV vor. Auch hier müssen
Massnahmen, die sich als notwendig erweisen, unter Aufrechterhaltung der Kohärenz des Sozialversicherungssystems finanziert werden, d.h. unter Rückgriff auf
die betreffenden Budgets und nicht mit Nutzung ausserordentlicher Ressourcen, deren Fortbestand sich im Übrigen über kurz oder lang als ungewiss erweisen könnte. Es sei unterstrichen, dass die AHV nicht um eine Sanierung herumkommen wird, und dass jede Massnahme, die darauf abzielt, diesen oder jenen Aspekt zu flicken, das Erwachen um so schmerzhafter machen wird. Sind die Ressourcen einmal ausgegeben, ist dieser Teil des Schweizerischen Volksvermögens nicht mehr vorhanden.
9.22 CASS Bildungsinitiative: Die schweizerische Volkswirtschaft hängt – als Bedingung für eine
erspriessliche Zukunft unseres Landes – ganz entscheidend davon ab, dass Forschung
und Bildung einen hervorragenden Platz in der Politik auf allen staatlichen Ebenen
einnehmen, und dies gerade auch im internationalen Vergleich. Es ist kein Geheimnis, dass, jedenfalls was den Bundesstaat angeht, bei der Entwicklung von Bildung und Forschung ein Nachholbedarf besteht. Dies betrifft keineswegs nur die von den neuen IuK-Technologien beschlagenen Bereiche. Indessen kommt gerade ihnen für die wirtschaftliche Zukunft unseres Landes hohe Bedeutung zu. Wenn nun, unerwartet, beachtliche öffentliche Mittel frei werden und nach deren sinnvoller Verwendung gesucht wird, so steht für den CASS der Bildungs- und Forschungsbereich unmittelbar im Vordergrund.
Die Akademien teilen die seit längerer Zeit und verschiedentlich untermauerte These, dass die fortschreitende Veränderung unserer Gesellschaft zu einer Wissensgesellschaft Bildung, Forschung, Wirtschaft, Politik, ja Kultur schlechthin vor immer grössere Herausforderungen stellt. Dies gilt beliebe nicht nur für unser Land, viel mehr weltweit. Wir stellen fest, dass ein immer grösserer Anteil der Weltbevölkerung sich mit der Vermehrung des Wissens befasst und dass ein wichtiger Teil dieses Wissens für die Erhaltung und Erweiterung der wirtschaftlichen Kraft einer politischen Gemeinschaft unerlässlich ist. In diesem Zusammenhang kommen wir auf den oben geltend gemachten Nachholbedarf zurück: Während viele der Länder, mit denen wir auf dem Weltmarkt konkurrieren, ihren Aufwand für Forschung und Entwicklung signifikant erhöht, ja eigentliche Bildungs- und Forschungsinitiativen ausgelöst haben, beschränkten wir uns in der Schweiz darauf, der neuen Herausforderung mit Steigerung von Wirkung und Effizienz in Forschung und Ausbildung zu begegnen. Das ist seit gut zehn Jahren so. Wenn wir auch feststellen dürfen, dass unsere Anstrengungen nicht ohne Erfolg blieben, vermögen sie doch heute nicht mehr zu genügen und werden kurzfristig unsere Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.
Statistiken zeigen, dass in wichtigen Fächern die schweizerische Forschung Spitzenpositionen hält. Untersucht man die einschlägigen Bereiche, stellt man allerdings fest, dass es sich oft um eher traditionelle Gebiete handelt. Dort, wo wir glauben, dass in Zukunft entscheidende und für das Wirtschaftsleben bedeutende Durchbrüche gelingen, nimmt sich unsere Position weniger günstig aus. Etwas anders mag sich die Lage bei der Beurteilung der Bildungssysteme in der Schweiz ausnehmen. Diese gelten nach wie vor als ausgezeichnet. Diesen Stand müssen wir halten, und wenn dabei die besondere Förderung der in Ausbildung und Lehre wichtiger werdenden neuen IuK-Technologien erforderlich ist, dann drängt sich eine Sonderaktion, wie sie in den