Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2000/18: Verwendung von 800 Tonnen Gold der Nationalbank · 87 Seiten
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Verwendung von Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank Vernehmlassungsbericht
8.02 SVEB Weiterbildung ist einer der Schlüsselfaktoren für die gesellschaftliche und
wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz. Die Weiterbildungsbeteiligung der
erwachsenen Bevölkerung ist in der Schweiz zu tief (jährlich ca. 38 %). Zudem belegen Studien, dass rund 18 Prozent der erwachsenen Bevölkerung mit Lese- und Schreibschwierigkeiten konfrontiert sind; diese Quote liegt im internationalen Vergleich relativ hoch.
Ein Engagement des Bundes ist dringend notwendig, um den Zugang zur Bildung bei der breiten Bevölkerung und insbesondere bei den bildungsfernen Schichten zu verbessern.
8.03 LCH Eine zweckgebundene Verwendung der Erträge aus dem Goldverkauf hat den Vorteil,
dass der Nutzen für alle sichtbar und für viele spürbar ist. Der Einsatz der IuK-Technologien im Bildungswesen der Volks- und Mittelschulen wird in den kommenden Jahren zweifellos weiter zunehmen, auch ohne eine Bildungsinitiative, wie sie in den Vernehmlassungsunterlagen skizziert ist. Der Bund könnte aber mit den vorgeschlagenen Massnahmen entscheidend dafür sorgen, dass dieser Einsatz einerseits beschleunigt wird und andererseits unterstützende Dienstleistungen aus den Mitteln des Goldertrags erbracht werden, die von den Kantonen alleine nicht geleistet werden können, die aber einen sinnvollen Umgang mit IuK-Technologien an den Schulen wesentlich erleichtern würden (z.B. Vollausbau des nationalen Bildungsservers, Entwicklung stufengerechter schweizerischer Teachware, Aufbau eines nationalen Netzes von Fachleuten für den pädagogischen Einsatz von IuK-Technologien, subsidiäre Leistungen im Weiterbildungsbereich, etc.).
Besonderen Wert legen wir auf die Feststellung, dass es sich bei den Geldern für die
Bildungsinitiative um echte Investitionen handelt, die sich langfristig gesehen auch für Bund und Kantone in Franken und Rappen niederschlagen (vgl. Resultate des
NFP 33 zur Wirksamkeit unserer Bildungssysteme).
8.04 FET D'une manière générale nous proposons que le domaine de la formation puisse évidem-
ment bénéficier des moyens les plus étendus qu'il se peut. Le domaine des NTIC est op-
portun et exige une engagement important pour pallier aux retards accumulés par les
systèmes éducatifs et de formation professionnelle.
8.05 CTIE L’offensive de la formation ne peut être menée à bien sans un engagement financier
très conséquent des pouvoirs publics (Confédération, cantons et communes ) et de l’économie . Il s’agit de mettre sur pied et de financer de réelles mesures d’apprentissage et de rattrapage afin de permettre à toute la population d’avoir accès à ces technologies. Cette offensive dépasse de lin les capacités budgétaires des collectivités publiques ha-
bituelles.
Dans ce contexte la proposition d’affecter une partie des réserves d’or à la promotion de la formation dans le domaine des NTIC se justifie pleinement. Nous saluons cette proposition car elle répond à de réels besoins et aux attentes des milieux de la formation.
9.01 FPV Les tâches de formation doivent être financées par les budgets ordinaires des la
Confédération et avant tout des cantons. Il est en effet curieux de financer par des ressources extraordinaires des programmes de formation dès lors qu'ils sont considérés comme indispensables. Si par contre ils ne le sont pas, on peut y renoncer.
A ce qui concerne notre système d'assurances sociales nous sommes d'avis qu’il doit
trouver sa cohérence dans les dispositions qui le régissent et non avoir recours, pour en
corriger quelques effets pervers, à des sources extraordinaires de financement dont la pérennité pourrait d'ailleurs se révéler aléatoire. Le calcul de la rentabilité du capital résultant de la vente d'or de la BNS est basé sur un taux d'intérêt réel de 3 % qui n'est pas garanti à long terme. L'AVS ne pourra échapper à un assainissement et toute mesure de replâtrage visant à masquer la situation réelle ne fait que repousser les échéances qui n'en seraient alors que plus douloureuses.
9.04 SP Frauen Das Projekt scheint uns noch nicht sehr ausgereift. Wir befürchten auch, dass es daran
scheitern könnte, dass im Bildungsbereich praktisch keine Strukturen auf Bundesebene bestehen, auf denen eine solche Bildungsinitiative aufgebaut werden könnte. Wir empfehlen daher auf jeden Fall, die Bildungsinitiative über die Erträge aus den UMTS-Lizenzen-Versteigerung zu finanzieren. Einerseits weil es sich bei der Bildungsinitiative inhaltlich um eine Input-Finanzierung handelt, für die sich ein Einmalertrag viel besser