Rapporto sui risultati
Consultazione 2022/2: Legge federale sull’infrastruttura di dati sulla mobilità · 284 pagine
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Riferimento: BAV-011-11/15/2/1/3/1
Thomas Küchler (openmobility.ch): Es braucht Einzelschritte. Man kann Freizeit – und Tourismus nehmen. Die SOB schafft es im Moment im Bereich Tourismus die Beteiligten für eine einheitliche Lösung zu gewinnen. Es braucht ein Gesamtbild und dann ein schrittweise in Sektoren
schauen, wo Interesse besteht. Für die Use-Cases braucht es das Engagement der Akteure.
Andreas Kronawitter (openmobility.ch): Wir machen bei openmobility.ch.ch Sandboxes, die vernetzte Geschäftsarchitekturen über mehrere Unternehmen abbilden. Bei diesen Projekten hat sich gezeigt, dass die Finanzierung bei den verschiedenen Akteuren problematisch ist. Sie greifen auf verschiedene öffentliche und private Geldgeber zurück, die eigene Zielsetzungen verfolgen. Die horizontale Organisation sollte idealerweise durch finanziellen Support von Innovationen bei Bedarf die Entwicklungsfähigkeiten sicherstellen. Es gilt zu fazilitieren und zu finanzieren und das Netzwerk dazu zu gestalten. Es braucht Finanzierungskompetenzen, sowie die Vernetzung und Kooperation über die Verticals.
Gery Balmer (BAV): Die übergeordnete horizontale Organisation soll diese Kompetenzen erhalten und damit auch die Möglichkeit Pilotprojekte zu unterstützen.
Helmut Eichhorn (ASP): Die horizontale Organisation muss den Nutzen mit konkreten Use-Cases herausarbeiten und hat damit eine Art Promotorenfunktion, um die Akteure zusammenzubringen.
Peter Grütter (ASUT): Eindruck zu Diskussion: Zwei Ökosysteme (Markt und öffentliche Hand)
müssen in diesem Thema zusammenwirken. Es muss versucht werden, die Komplexität einfacher darzustellen. Das Ganze sollte deshalb möglichst schlank und einfach gedacht werden und nicht Alles auf einmal zu realisieren, sonst droht politischer Schiffbruch. Der violette Bereich sollte nicht oben dargestellt werden, sondern das Fundament bilden. Die Akteure sollten oben stehen, als Besteller.
Eine Frage: Gibt es Nachbarstaaten, die etwas ähnliches machen?
Gery Balmer (BAV): Es gibt in verschiedenen Ländern ähnliche Bestrebungen. In Österreich kommt mit der Grafenintegrationsplattform viel von der öffentlichen Hand her indem Daten der öffentlichen Hand konsistent zusammengeführt und zugänglich gemacht werden sollen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimapolitik gibt es nun auch für den Marktbereich einen Aktionsplan. Wir kommen eher von der Marktseite her und müssen nun die öffentliche Seite stärker betonen. In Deutschland ist es eine Mischung mit der Mobilthek, insb. mit Metadaten und Verpflichtungen u.a. auch für Taxis und nun arbeiten sie an einem Mobilitätsdatenraum auch für weitere Daten. Sie wollen auch ein Mobilitätsdatengesetz machen.
Andreas Kronawitter (openmobility.ch): In Holland wurde ein Data Warehouse Mobilität ohne Use Case aufgebaut. In Schweden wurde die Entwicklung dagegen «Use Case» basiert vorgenommen. In den skandinavischen Ländern zusammen mit Finnland und Estland geht es nun auf den nationalen Infrastrukturen aufbauend um die Entwicklung eines «MaaS-Roamings» für grenzüberschreitenden Zugang.
Angela van Rooden (CH++): Use Cases sind wichtig für die Sogwirkung. Die Verankerung aber ist die gesamthafte Verkehrseffizienz und nicht die Wirtschaft. Es braucht eine Organisation, die nicht allein dem Markt verpflichtet ist. Deshalb braucht es eine ausgewogene violette Basis.
Rich Lutz (Postauto): Generell kommt in diesen Diskussionen der volkswirtschaftliche Nutzen zu kurz. Neben dem Nutzen für die Marktakteure ist der Nutzen für die öffentliche Hand und die Gesellschaft stärker zu betonen.
André Golliez (SDA): Unterstützt dieses Votum. Gerade beispielsweise durch die Pandemie ist der Nutzen von Mobilitätsdaten klar geworden.
7. Ergebnis Vernehmlassung (vgl. Folien 29-31)
Gery Balmer (BAV) erläutert kurz die Ergebnisse der Vernehmlassung zum Thema Rechts-/Organisationsform zum Betrieb der NADIM und ggf. weiterer Teile der MODI. Neben der Bundesanstalt wurde insbesondere die Eingliederung in die Bundesverwaltung vorgeschlagen. Andere Organisationsformen wurden nur von wenigen Teilnehmenden genannt.
282/284 BAV-D-318B3401/238