Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2000/18: Verwendung von 800 Tonnen Gold der Nationalbank · 87 Seiten
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Verwendung von Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank Vernehmlassungsbericht
3.3 Ausgestaltung der Bildungsinitiative
3.3.1 Schwerpunkte und Prioritäten
In den Vernehmlassungsunterlagen wurden Bildungsmassnahmen in den drei Aktionsfeldern „Lehrerweiterbildung“, „Bildungsinhalte im virtuellen Lernraum“ und „Mobilisierung bildungsferner Schichten“ zur Diskussion gestellt. Unter den Vernehmlassern, welche zur Ausgestaltung der Bildungsinitiative Stellung bezogen haben, sind 45 Prozent der Meinung, dass der Lehrerweiterbildung die höchste Priorität zukommt. Fast ebenso viele, 41 Prozent, sehen die höchste Priorität bei der Mobilisierung bildungsferner Schichten. Der Bereitstellung von Bildungsinhalten im virtuellen Lernraum ordnen hingegen nur 14 Prozent die höchste Priorität zu. Die niedrigste Priorität sehen mit 37 bzw. 36 Prozent fast gleich viele bei der Schaffung von Bildungsinhalten bzw. bei der Mobilisierung bildungsferner Schichten. Nur 27 Prozent ordnen demgegenüber der Lehrerweiterbildung die geringste Priorität zu.
In welchem Aktionsfeld sehen Sie die höchste Priorität? In welchem Aktionsfeld sehen Sie die niedrigste Priorität?
27%
36%
41% Lehrerweiterbildung
45% Lehrerweiterbildung Bildungsinhalte Bildungsinhalte Bildungsferne Schichten Bildungsferne Schichten
14% 37%
Bei den Kantonen würde die SODK eine Beschränkung der Bildungsinitiative auf die Lehrerweiterbildung und die Mobilisierung bildungsferner Schichten begrüssen.
Unter den Parteien gibt die FDP der Lehrerweiterbildung die höchste Priorität, während SP und CVP alle Aktionsbereiche für wichtig halten. Dabei betont die CVP, dass bei einer Bildungsinitiative die Zuständigkeit der Kantone für die Bildung im primären und sekundären Bereich zu beachten sei. Eine Bildungsinitiative müsse zudem in Abstimmung mit der Privatwirtschaft erfolgen und dürfe nicht nur den Bereich der Informationstechnologien beinhalten. Die SP fügt an, dass sich eine Bildungsinitiative nicht bloss auf die obligatorische Schulstufe beschränken dürfe. PST und PCS sehen die höchste Priorität bei der
Mobilisierung bildungsferner Schichten.
Bei den Spitzenverbänden der Wirtschaft schlagen die economiesuisse (und der ihr angegliederte SAP) eine Fokussierung auf die Aktionsfelder „Lehrerweiterbildung“ und „Bildungsinhalte im virtuellen Lernraum“ vor. Demgegenüber sieht der CNG eine klare Priorität bei der „Mobilisierung bildungsferner Schichten“, während der SGB generell die
berufliche Erstausbildung sowie die Aus- und Weiterbildung von erwachsenen
Erwerbstätigen in den Vordergrund stellt.
Unter den übrigen Vernehmlassungsteilnehmern erachten EFS, SKOS, SVEB, Caritas, SHV
und CSAJ die „Mobilisierung bildungsferner Schichten“ als prioritär. Die
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