Stellungnahmen

Vernehmlassung 2006/122: Genehmigung und Umsetzung des Notenaustauschs zwischen der Schweiz und der EU betreffend die Übernahme der Verordnung (EG) Nr. 2007/2004 zur Errichtung der Europäischen Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Aussengrenzen (FRONTEX) · 12 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 12Fedlex · Ergebnisbericht

Approbation et mise en œuvre de l’échange de notes entre la Suisse et l’UE concernant la reprise du règlement (CE) no 2007/2004 du Conseil portant création de FRONTEX (développement de l’acquis de Schengen ; résultat de la procédure de consultation); Anhang 2; Liste der Stellungnahmen

Interessierte Kreise, Milieux intéressés, Cerchie interessate

Centre Pas d’objection à formuler sur le principe de la participation Patronal de la Suisse aux activités de FRONTEX. Souscrit avec quel-

ques hésitations à la proposition – contraire aux règles de répartition de compétences entre le Conseil fédéral et l’Assemblée fédérale - de déléguer au Conseil fédéral la compétence de conclure l’arrangement administratif complémentaire avec la Communauté européenne qui règlera les modalités de la participation suisse à l’Agence.

Mit grosser Sorge nimmt die SFH zur Kenntnis dass, sich die SFH Schweiz im Rahmen der Weiterentwicklung des Schengen

Acquis auch an FRONTEX beteiligen soll. Die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der Europäischen Union darf sich nicht nur einseitig auf die Umsetzung einer restriktiven Agenda beschränken, welche die Menschenrechte und den Flüchtlingschutz ausblendet. Die SFH ist der Meinung, dass die Rückkehr nach einem negativen Entscheid, der in einem fairen und rechtsstaatlichen Asylverfahren getroffen wurde, notwendiger Teil des Asylverfahrens ist und dessen Glaubwürdigkeit sicherstellt. Die freiwillige Rückkehr muss immer Vorrang haben, eine Rückführung darf nicht um den Preis der Verletzung von Menschenrechten erfolgen. Die Schweiz sollte sich international dafür einsetzen, dass bei Rückführungen milderen Mitteln als polizeilichen Zwangsmassnahmen der Vorzug gegeben wird, dass Rückführungen durch besonders geschultes uns sensibilisiertes Personal durchgeführt werden und dass der Prozess durch unabhängige Organe beobachtet wird. Die „good practice“ der Rückkehrhilfe der Schweiz sollte auch in die maßgeblichen europäischen Rechtsinstrumente aufgenommen werden.

Seite 12 von 12