Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2011/119: Entwurf des Berichts des Bundesrates zur Strategie Bevölkerungsschutz und Zivilschutz 2015+ · 71 Seiten
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Bericht des Bundesrates über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz 2015+ Seite 44 _____________________________________________________________________________________
ganisation gibt. Mittlerweile sind rund 10 % der Zivilschutzorganisationen auf Kantonsebene, rund 75 % auf Regionsebene und nur mehr etwa 15 % auf Gemeindeebene organisiert (vor allem grössere Gemeinden und Städte). Zivilschutzorganisationen – konkret: der kleineren davon – ist im Abnehmen begriffen:
Die gleiche Entwicklung drückt sich auch in der Anzahl Zivilschutzorganisationen aus und in der Anzahl Einwohner, für die sie jeweils zuständig sind. Die Gesamtzahl der 2005 2006 2007 2008 20092010
Anzahl der Zivilschutzorganisationen 425 388 386 385 373371
< 10‘000 Einwohner 42 % 38 % 36 % 32 % 31 % 30 % > 10‘000 Einwohner 58 % 62 % 64 % 68 % 69 % 70 % ______________________________________________________________________
Die häufigste Formation des Zivilschutzes ist die Kompanie. Aufgrund der verstärkten Regionalisierung nehmen aber Zivilschutzorganisationen mit Bataillonsstrukturen zu.
3.1.4 Dienstpflicht, Bestände und Rekrutierung
Dienstpflicht und Rekrutierung
Die Rekrutierung der Militär- und Schutzdienstpflichtigen erfolgt gemeinsam. Das Verfahren umfasst die Information der Stellungspflichtigen, den Orientierungstag und die eigentliche Rekrutierung. Bei der Zuteilung hat die Armee Vorrang, sodass für den Zivilschutz nur militärdienstuntaugliche Personen rekrutiert werden können.
militär- schutz-
dienst- NEIN dienst-
tauglich tauglich NEIN Ersatz-
abgabe
? ?
JA JA
mit
Gewissen
vereinbar Zivil- Zivil-
NEIN dienst schutz*
?
JA
Armee
* Zivilschutzleistende müssen auch eine Ersatzabgabe leisten, können diese aber durch das Leisten von Dienstagen reduzieren.
Zwischen 2005 und 2010 wurden jährlich durchschnittlich 6000 Schutzdienstpflichtige rekrutiert. Dies entspricht zwar den im Leitbild vorgesehenen Rekrutierungszahlen, die Fähigkeiten der Rekrutierten entsprechen den Anforderungen in den einzelnen Fachbereichen aber noch zu wenig. Insgesamt hat aber die gemeinsame Rekrutierung mit der