Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2011/70: Strategie Biodiversität Schweiz · 66 Seiten
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3.3 Strategischer Plan für die Biodiversität
Gemäss SVS gilt es, neben dem Strategischen Plan zu erwähnen, dass es zu den meisten Punkten zusätzliche Erläuterungen und Programme gibt. Insbesondere sollte die «Global Strategy for Plant Conservation» (GSPC) ausdrücklich erwähnt und vorgestellt werden.
LDK vermisst eine Analyse, inwieweit und in welchem Ausmass die Aichi-Ziele die Schweiz betreffen, da ohne eine Analyse der Relevanz der Aichi-Ziele der SBS die Grundlage fehle. Auch gemäss ZG sind Handlungsbedarf und Handlungsfelder besser herzuleiten.
SGPV empfindet die Ziele des Strategischen Plans als abstrakt und zu hoch gesteckt.
3.4 Globale Verflechtung
aefu, GPS, Gre, PN, PUSCH, SVS, VKMB und WWF schlagen vor, Kapitel 3.4 direkt nach 3.1 zu setzen, da es 3.1 konkretisiert und die globale Bedeutung der Schweiz zeigt.
aefu, GPS, PUSCH, SVS, VKMB und WWF wünschen einen Ausbau des Kapitels 3.4. Insbesondere soll die wichtige Publikation «Gesamt-Umweltbelastung durch Konsum und Produktion der Schweiz» zusammengefasst und zitiert werden. Bei den Belastungen sind umfangreiche Futtermittelimporte besonders zu erwähnen. Science wünscht ebenfalls eine Ergänzung zum Punkt nachhaltige Intensivierung gewisser Wirtschaftsbereiche in der Schweiz, um den «Export» von biodiversitätsschädigenden Handlungen zu reduzieren. Allgemein sollte gemäss den oben genannten VT die internationale Verflechtung der Schweizer Wirtschaft und damit ihr Einfluss auf die Entwicklung der Biodiversität weltweit stärker berücksichtigt werden.
SBLV, SBV und SGPV unterstützen die Ansicht, dass die Umweltbelastung, welche die inländische Endnachfrage im Ausland verursacht, deutlich höher ist als die Umweltbelastung, die direkt im Inland verursacht wird. Die landwirtschaftliche Produktion in der Schweiz ist kontrollierbarer, und gleichzeitig ist die Selbstversorgung sichergestellt. Dieser Punkt sollte deshalb bei Zielkonflikten berücksichtigt werden.
Aus Sicht von MGB ist es in diesem Unterkapitel erforderlich, die Rohstoffthematik zu konkretisieren. Ebenso sollten die Labels genannt werden, denen ein nachhaltig ökologischer Rohstoff zugrunde liegt. Im gleichen Zusammenhang fordert PR, dass das Engagement der Schweiz im nachhaltigen Handel und bei Investitionen in nachhaltige Biodiversitätsprodukte und -dienstleistungen weiter ausgebaut wird. Die Förderung angepasster und häufig in der Züchtung vernachlässigter und unternutzter Kulturarten und Rassen ist ausserdem durch wirtschaftsfördernde Massnahmen zu unterstützen.
Die Verantwortung der Schweiz für den Alpenraum (Vog) und ihre ökologischer Fussabdruck auf internationaler Ebene (eq) sollen in diesem Kapitel hervorgehoben werden.
Gemäss aefu, GPS, Gre, PN, SVS, VKMB und WWF ist die überragende Rolle des Schweizer Finanzsektors bezüglich der Biodiversität praktisch nicht angesprochen.
4. Kapitel: Zustand der Biodiversität in der Schweiz
aefu, AG, BL, KBNL, GPS, JU, SGV, SSF, SP, SVS, SVU, VKMB, VSSG und WWF sind der Auffassung, dass eine gute Auslegeordnung des Zustands der Biodiversität in der Schweiz gemacht wird, und begrüssen die klare, nicht beschönigende Darstellung. AG, AI und LDK stellen hingegen fest, dass sich in diesem Kapitel viele Aussagen ohne Quellenangabe finden. Es entstehe der Eindruck, die SBS wolle von einem schlechten Zustand der Biodiversität in der Schweiz ausgehen.
Aus Sicht von KBNL und TG werden die bisherigen Anstrengungen zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität – insbesondere die der Kantone – zu wenig gewürdigt. Gemäss SGV werden die heuti-