Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2011/70: Strategie Biodiversität Schweiz · 66 Seiten

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gen Anstrengungen der Gemeinden und Städte im Bereich Biodiversität zu wenig hervorgehoben. Alp, SCNAT und VS möchten, dass die besondere Verantwortung der Schweiz für die Alpen und traditionellen Kulturlandschaften besser berücksichtigt wird.

Gemäss SBV sind die positiven Auswirkungen des menschlichen Handelns auf die Biodiversität auch darzulegen. SGH weist darauf hin, dass in gewissen Habitaten der Zustand der Biodiversität noch wenig bekannt ist.

4.1 Ökosysteme und Lebensräume

Gemäss aefu, GPS, Gre, PN, SVS, VKMB, Vog, VSSG und WWF vermittelt dieses Unterkapitel mit seiner vollständigen Konzentration auf Feuchtgebiete und Trockenwiesen den Eindruck, dass nur diese beiden Ökosysteme in der Schweiz Probleme haben. Es sei deutlich darauf zu verweisen, dass auch in anderen Lebensräumen Defizite vorhanden sind.

SOBV erwartet eine klare Differenzierung zwischen der landwirtschaftlichen Nutzung und dem Bodenverbrauch. Es soll im Rahmen der Biodiversitätsstrategie generell ein besserer Schutz des Bodens angestrebt werden. Auch nach SVS ist der Boden als Ökosystem als Thema verstärkt zu behandeln. Gemäss Karch soll klar herausgearbeitet werden, dass die aquatische Biodiversität stärker gefährdet ist als die terrestrische Biodiversität. Alp ist der Auffassung, dass die Bedeutung der Luftverschmutzung zu wenig zur Geltung kommt.

4.2 Artenvielfalt

Gemäss SCNAT wirkt die Darstellung zu statisch, Wandel z.B. durch Klimaveränderung finde statt, damit sei umzugehen. SIA wünscht die Ergänzung, dass invasive Arten auch am Wald grosse Schäden verursachen können.

4.3 Genetische Vielfalt

aefu, GPS, Gre, PN, SVS, VKMB und WWF wünschen, dass deutlicher zwischen der natürlichen genetischen Vielfalt der wild lebenden Arten und der gezüchteten genetischen Vielfalt unterschieden wird. Gemäss Gre ist damit die Bedeutung der wild lebenden genetischen Vielfalt zusätzlich zu betonen. Karch wünscht die Klarstellung, dass die Erhaltung der genetischen Vielfalt bei der wild lebenden Flora und Fauna essenziell ist. SZF betont, dass es auch für die Waldwirtschaft wichtig ist, dass die genetischen Ressourcen global erhalten bleiben. Vog fehlen Aussagen zur Entwicklung der genetischen Vielfalt. PN wünscht eine Überarbeitung, da sich die Zahlen nicht auf die gesamten genetischen Ressourcen bei Kulturpflanzen und Tierrassen beziehen. SKEK fehlt ein Hinweis auf den Nationalen Aktionsplan für die Erhaltung von Pflanzlichen Genetischen Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft.

5. Kapitel: Bisheriger Biodiversitätsschutz

Die VT stimmen den Ausführungen der SBS zum bisherigen Biodiversitätsschutz weitgehend zu. Gemäss aefu, BE, GE, GPS, SH, SVS, VKMB und WWF ist die Analyse des bisherigen Biodiversitätsschutzes sorgfältig und wird der Situation gerecht, SVU begrüsst die klare und präzise Darstellung. Auch gemäss KBNL sind die Ausführungen in diesem Kapitel gut, es wird jedoch betont, dass die bisherigen Schutzbemühungen nicht reichen. AI, LDK, Prom und TG lehnen die beschriebenen Massnahmen, insbesondere die Erarbeitung von regionalen qualitativen und quantitativen Zielwerten sowie die Verankerung des Réseau Ecologique National von 2004 auf Stufe Sachplanung des Bundes ab.

Für PUSCH und VTS bedeutet eine verstärkte Anstrengung zur Förderung der Biodiversität jedoch nicht unbedingt eine Ausweitung der heutigen Schutzgebiete, sondern kann über einen erhöhten Schutz der bereits ausgeschiedenen Flächen erfolgen. Auch für LU geht es nicht unbedingt um eine