Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2011/70: Strategie Biodiversität Schweiz · 66 Seiten

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Die Ergebnisse im Einzelnen

Im Folgenden werden diejenigen Antworten derjenigen VT dargestellt, die um eine Anpassung oder Änderung der SBS ersuchen. Teilweise oder weitgehende Zustimmungen wie auch vollständige Ablehnungen sind der Zusammenfassung zu entnehmen und werden im Einzelnen nicht erneut dargestellt.

1. Kapitel: Einleitung

1.1 Ausgangslage

BPUK weist darauf hin, dass in diesem Kapitel die bisherigen Anstrengungen zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität – insbesondere die der Kantone – zu wenig gewürdigt werden und dass die internationale Vereinbarung für den Bund keine rechtliche Grundlage darstellt, den Kantonen bestimmte Massnahmen und Aufgaben vorzuschreiben. Die verfassungsmässige Kompetenzordnung sei zu wahren. Ausserdem sei der Naturschutz eine Verbundaufgabe und deren Grundzüge seien in Gesetzen geregelt.

LDK und ZG wünschen eine Analyse der Relevanz der Aichi-Ziele für die Schweiz und somit eine Identifizierung der zu priorisierenden Handlungsfelder.

SZF legt dar, dass nicht der Zustand der Biodiversität bedroht sein kann, sondern nur die Biodiversität selbst. Die Aussage soll deshalb differenziert werden.

Sowohl SBLV wie auch SBV verlangen nach einer objektiveren Aussage über die Aussterberate, da es auch vor der Entstehung der Menschen massive Aussterbephasen gegeben hat.

1.2 Auftrag des Parlaments

SBV wünscht in diesem Kapitel eine Ergänzung zum Adressaten der Strategie. SBLV fordert ausserdem eine Erklärung zum ersten Unterziel (Schutz- und Förderflächen), während eq eine Spezifizierung des letzten Unterziels (Verantwortung der Schweiz für globale Biodiversität) hinsichtlich der Bedeutung des Privatsektors verlangt.

Gemäss clean muss die Kohärenz der Strategie Biodiversität mit der Strategie nachhaltige Entwicklung und mit dem Masterplan Cleantech gewährleistet und die Bündelung von Massnahmen angestrebt werden.

GPS unterstützt die Ansicht, dass die Strategie Biodiversität Schweiz einen Bestandteil der Strategie Nachhaltige Entwicklung bildet. Die globale Rolle und Verantwortung der Schweiz für die globale Biodiversität kommt gemäss GPS im Entwurf der Strategie Biodiversität Schweiz aber noch zu wenig zum Ausdruck.

1.3 Vorgehen

BPUK wie auch ZG bedauern, dass sie nicht in die Erarbeitung der Strategie Biodiversität Schweiz miteinbezogen wurden. HAFL wünscht eine Auflistung der in der Erarbeitung der Strategie involvierten Experten und Interessenverbände.

SBLV weist darauf hin, dass auch neue Arten entstehen können und nicht nur aussterben. Dieser Umstand sei aus Objektivitätsgründen zu erwähnen.