Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2012/46: Energiestrategie 2050 · 138 Seiten
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Projekten die übrigen Massnahmen der Energiestrategie 2050 im Sinne eines wirksamen und effizienten Massnahmen-Mixes. Das Programm zielt vor allem auf den Abbau von nicht preislichen Hemmnissen und entsprechenden Transaktionskosten, die der Realisierung von Effizienzmassnahmen und der Ausschöpfung des Potenzials an erneuerbaren Energien entgegenstehen. EnergieSchweiz fördert als Impulsgeber innovative Projekte, die auf das energiebewusste Verhalten spezifischer Zielgruppen abzielen.
− EnergieSchweiz soll entscheidend zur marktkonformen Entwicklung, Einführung und Verbreitung von neuen Technologien und innovativen Anwendungen sowie zur Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze in diesen Bereichen beitragen. Zu diesem Zweck werden innovative Projekte auch finanziell unterstützt. EnergieSchweiz ist die nationale Plattform zur Vernetzung, Koordination und für den Know-how Austausch.
Massnahmen
Die bisherigen Schwerpunkte von EnergieSchweiz werden beibehalten. Bei der Verstärkung des Programms werden jedoch im Hinblick auf die Ziele der Energiestrategie und zur möglichst optimalen Ergänzung der übrigen Massnahmen neue Prioritäten gesetzt. Insbesondere sollen die Potenziale in den Bereichen effiziente Mobilität, Stromeffizienz und Elektrizitätsproduktion aus erneuerbaren Energien stärker ausgeschöpft werden. Zudem sollen die Gemeinden verstärkt in der Ausschöpfung ihres energiepolitischen Handlungsspielraums unterstützt und die Anstrengungen in der Aus- und Weiterbildung intensiviert werden:
− Die Massnahmen im Schwerpunkt Erneuerbare Energien dienen der gezielten Ergänzung der Fördermassnahmen und sollten damit einen wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung in diesem Bereich leisten.
− Der Aus- und Weiterbildung kommt eine spezielle Bedeutung zu. Sie muss verstärkt und flächendeckend ausgeweitet werden, damit genügend Fachleute für die Umsetzung sämtlicher Massnahmen der Energiestrategie zur Verfügung stehen (Bildungsinitiative).
− Gemeinden und Städte sollen im Rahmen der Energiestrategie ihre Vorbildfunktion konsequenter wahrnehmen, speziell auch im Hinblick auf die Umsetzung des Konzepts der 2000-Watt-Gesellschaft auf kommunaler Ebene. Dazu soll das Programm EnergieSchweiz für Gemeinden verstärkt werden.
− Da die Reduktion des Energieverbrauchs der Mobilität für die Erreichung der Klimaziele von entscheidender Bedeutung ist, soll der entsprechende Beitrag von EnergieSchweiz deutlich erhöht werden.
− Der Umsetzung von Stromeffizienzmassnahmen in Haushalten und der Wirtschaft wird ebenfalls eine höhere Priorität beigemessen. Entsprechend werden die Aktivitäten von EnergieSchweiz in den Schwerpunkten Elektrogeräte sowie Industrie und Dienstleistungen stark ausgebaut.
− In den Schwerpunkten Gebäude und Kommunikation sollen die Mittel weniger stark erhöht werden. Zu berücksichtigen ist, dass im Gebäudebereich bereits eine deutliche Verschärfung der kantonalen Vorschriften (Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich MuKEn) und ein markanter Ausbau des Gebäudeprogramms geplant sind.
Kosten und Finanzierung