Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2012/80: Vertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland über die Auswirkungen des Betriebs des Flughafens Zürich auf das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland · 16 Seiten
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Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick, wie sich der Vertrag verglichen mit dem heutigen Zustand, dem Vertrag von 2001 sowie zu Massnahmen gemäss «Stuttgarter Erklärung» auswirkt.
Vertrag 2012 Vertrag 2001 «Stuttgarter Er- Aktuelle betriebliklärung» che Regelung (DVO)
1 Langfristig mögliche Nord- 105 000– 100 000 Nur zwingend 122 000–128 000
anflüge über D 110 000 erforderliche,
max. 80 000
2 Gekröpfter Nordanflug ja nein nein nein
3 Anz. Std. mit Nordanflügen 75,5 ca. 70 max. ca. 5692
pro Woche
4 Sperrzeiten Mo–Fr 18–6.30 Uhr 22–6 Uhr unbekannt, mind. 21–7 Uhr
21–7 Uhr
5 Sperrzeiten Wochenende 18 bis 9 Uhr 20–9 Uhr unbekannt, mind. 20–9 Uhr
20-9 Uhr
6 Warteraum RILAX Erhalt Erhalt Verschiebung Erhalt
7 Mindestflughöhe für Anflü- 2 400 m ü. M. ca. 3 000 m ü. M. ca. 3 600 m ü. M. ca. 3 600 m ü. M.
ge über D
8 Übergangsfrist ca. 7 Jahre 41 Monate jederzeit abän- jederzeit abän-
derbar derbar
9 Kündbarkeit, Abänderbar- unkündbar bis Kündigungsfrist: jederzeit abän- jederzeit abän-
keit 2030 1 Jahr derbar derbar
1.4 Mitwirkung
In der Verhandlungsdelegation waren neben den Bundesvertretern der Kanton Zürich als Standortkanton, der Flughafen sowie die Flugsicherungsgesellschaft Skyguide vertreten.
In einer vom UVEK eingesetzten Begleitgruppe zu den Verhandlungen waren ausserdem die Kantone Aargau, Thurgau, Schaffhausen und St. Gallen sowie die Fluggesellschaft Swiss vertreten. Diese Gruppe tagte unter der Leitung der Vorsteherin des UVEK von März 2012 bis zur Paraphierung mehrmals. Die Mitglieder der Begleitgruppe wurden laufend über den Stand der Verhandlungen informiert, und deren Meinungen wurden von der schweizerischen Verhandlungsdelegation berücksichtigt.
Ausserdem wurden die aussenpolitischen Kommissionen (APK) sowie die Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) des National- und des Ständerates im Januar und März 2012 über den Verlauf der Verhandlungen orientiert und konsultiert.
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