Vorlage

Vernehmlassung 2013/113: Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016-2019 (Kulturbotschaft) · 127 Seiten

Fedlex · Vorlage · Seite 99Fedlex · Vorlage

Übersicht über die Beiträge,

gestützt auf die Artikel 14–22 SpG (in Mio. Fr., gerundet)

2016 2017 2018 2019 2016–2019

Förderung von Kultur und Spra- 2,5 2,5 2,5 2,6 10,1 che im Tessin

Förderung von Kultur und Spra- 5,0 5,0 5,1 5,1 20,2 che in Graubünden

Verständigungsmassnahmen 7,2 7,3 7,3 7,4 29,3

Zahlungsrahmen Sprachen und 14,7 14,8 15,0 15,1 59,6 Verständigung

3.1.7 Zahlungsrahmen Schweizerschulen im Ausland

Die Förderung der Schweizerschulen im Ausland stützte sich bisher auf das AAG und wurde über jährliche Voranschlagskredite gesteuert. In Erfüllung der Motion WBK-N 09.3974 («Auslandschweizer-Ausbildungsgesetz. Revision») wurde das AAG einer Totalrevision unterzogen (vgl. Ziff. 2.3.1). Gestützt auf das neue Bundesgesetz über die Vermittlung schweizerischer Bildung im Ausland erfolgt die Finanzierung der Schweizerschulen im Ausland ab 2016 über einen vierjährigen Zahlungsrahmen in der Kulturbotschaft (vgl. Ziff. 4.2). Dies ermöglicht auch im Bereich der Schweizerschulen im Ausland eine bessere mittelfristige Planung. Die Integration der Schweizerschulen im Ausland in die Kulturbotschaft hat

– unter dem Vorbehalt der allfälligen Gründung neuer Schweizerschulen – keine Auswirkungen auf den Bundeshaushalt. Der beantragte Zahlungsrahmen entspricht den im Finanzplan eingestellten Krediten.

Übersicht über die Beiträge,

gestützt auf die Artikel 10 und 14 SSchG (in Mio. Fr., gerundet)

2016 2017 2018 2019 2016–2019

Schweizerschulen im Ausland 21,5 21,8 22,0 22,2 87,5

Zahlungsrahmen Schweizer- 21,5 21,8 22,0 22,2 87,5 schulen im Ausland

3.2 Pro Helvetia

3.2.1 Hintergrund und Ausgangslage

Eine grosse Herausforderung für Pro Helvetia war in der Finanzierungsperiode 2012–2015 die Integration der neuen Aufgaben ins bestehende Portfolio. Um die nötigen Finanzmittel frei zu setzen, straffte Pro Helvetia ihre Förderaktivitäten und fokussierte sich auf das zeitgenössische Kulturschaffen. Sie verzichtete auf die Realisierung zusätzlicher Länderprogramme, schloss das Verbindungsbüro in Warschau und entschied, die Künstlermonographien «Cahiers d’Artistes» nur noch alle zwei Jahre herauszugeben. Zudem konnte Pro