Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/146: Verordnung über die Anpassung von Tarifstrukturen in der Krankenversicherung · 84 Seiten

Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 14Fedlex · Ergebnisbericht

Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

Grund ist es aus Sicht des sgv unzulässig, hier das Primat der Kostenneutralität anwen-

den zu wollen.

Wir sind klar der Meinung, dass die Tarifautonomie auch in Zukunft bei den Tarifpart-

nern bleiben muss und dass der Bundesrat nur dann eingreifen darf, wenn sich die Ta-

rifpartner über einen längeren Zeitraum hinweg nicht finden.

Die Besserstellung einer Ärztegruppe zu Lasten einer anderen Ärztegruppe kommt aus

Sicht des sgv nur dann in Frage, wenn sie sich betriebswirtschaftlich rechtfertigen lässt.

Dies scheint im vorliegenden Fall gestützt auf den uns zugänglichen Unterlagen klar

nicht der Fall zu sein.

(…) erachten wir den vorgeschlagenen Eingriff als verfrüht und gefährlich, weil er den

Erfolg des Projekts TarVision gefährden könnte.

Eine rein politisch motivierte Schlechterstellung einer Ärztegruppe zu Lasten einer an-

deren Ärztegruppe erachten wir als willkürlich und lehnen sie deshalb klar ab.

Da diese Frage gemäss Arbeitsteilung mit economiesuisse – Verband der Schweizer SAV Unternehmen – in dessen Zuständigkeitsbereich fällt, verzichten wir auf eine eigene

Eingabe.

Der SGB unterstützt grundsätzlich eine Stärkung der Grundversorgung im vorgeschla- SGB genen Umfang von 200 Mio. und die Bestrebungen diesen Betrag zu kompensieren. Al-

lerdings befriedigt die vorgeschlagene Lösung nicht, insbesondere weil der spitalambu-

lante Bereich mitbetroffen ist.

Leider sehen wir uns aber aufgrund unserer beschränkten Ressourcen nicht in der KV Schweiz Lage, uns mit dieser Vorlage, die keine spezifisch die kaufmännisch Angestellten betref-

fende Punkte enthält, auseinanderzusetzen. Wir müssen daher leider auf eine Stellung-

nahme verzichten.

Le Centre Patronal s’oppose dans une large mesure à l’intervention prevue dans CP Tarmed. Il partage toutefois Ia volonté maintes fois exprimée et correcte d’une revalori-

sation substantielle des prestations médicales intellectuelles des médecins détenteurs

du titre postgrade fédéral « médecine interne générale », « pédiatrie » ou « médecin

praticien » (y compris chaque fois pour les détenteurs des deux titres).

Le changement prévu par l’ordonnance mise en consultation ne doit toutefois en aucun

cas conduire à une inégalité de traitement entre les prestataires de soins en cabinet et

les hôpitaux et cliniques actifs dans le domaine ambulatoire. La proposition du Departe-

ment fédéral de l’interieur (DFI) contrevient au principe de politique tarifaire, soutenu par

le Conseil fédéral, selon lequel les mêmes prestations doivent être rémunérées de Ia

même manière, indépendamment du lieu et de Ia structure où elles sont prodiguées.

Konsumentenverbände

Leider hat die Stiftung für Konsumentenschutz momentan keine Kapazitäten, um eine SKS Stellungnahme zu schreiben.

La FRC relève qu’un des buts du TARMED, qui à l’origine voulait revaloriser l’acte intel- FRC lectuel par rapport à l’acte technique, n’a malheureusement pas encore été atteint.

La FRC salue d’abord la décision du Conseil fédéral d’utiliser la possibilité d’intervenir

dans la structure tarifaire TARMED pour remédier au déséquilibre relevé ci-dessus.

La FRC soutient fermement l’adoption du projet d’ordonnance sur l’adaptation de struc-

tures tarifaires dans l’assurance-maladie tel présenté à la consultation.

Wir bedanken uns für die Möglichkeit bei der oben genannten Anhörung Stellung neh- Kf men zu dürfen. Wir werden davon nicht Gebrauch machen, sind aber am weiteren Infor-

mationsfluss interessiert.

Organisationen des Gesundheitswesens

Aus Sicht der FMH besteht keine gesetzliche Auflage, die Aufwertung der ärztlichen FMH Grundversorgung im Sinne eines Junktims (,,das eine geht nicht ohne das andere“) an

die Bedingung zu knüpfen, dass bei Spezialärzten tariflich in gleichem Masse abgewer-

tet wird. Der Umfang von allfälligen Einsparungen wie auch der Saldo zwischen Tarif-

punkterhöhungen und Tarifpunktkürzungen dürfen jedoch nicht budgetiert, sondern

müssen ergebnisoffen sein. Die Sachgerechtigkeit muss auf Ebene Einzelleistung si-

chergestellt sein.

Der Bundesrat hat seine subsidiäre Kompetenz mit dem Verordnungsentwurf sowohl