Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2013/4: Einschränkung der Zulassung von Leistungserbringern zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (VEZL) · 54 Seiten

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Bemerkungen zu Artikel 4

Hinweise, Kritiken, Vorschläge, Anträge Verfasser Observations, critiques, suggestions, propositions Auteurs Osservazioni, critiche, suggerimenti, proposte Autori

Il relève que les cantons gardent une marge de manœuvre et la possibilité d'admissions GE exceptionnelles, lorsque la couverture sanitaire est insuffisante dans un domaine de

spécialité.

Vu notre situation de pléthore/pénurie variable d'une région à une autre nous apprécie- NE rions d'avoir une large marge d'appréciation pour limiter, autoriser ou assortir les nou-

velles admissions de charges.

Wir begrüssen die Kompetenzdelegation an den Kanton. NW Unserer Auffassung nach ist Art. 4 überflüssig. Es ist davon auszugehen, dass ein Kan- TG ton, der in einer Spezialisierungsrichtung eine Unterversorgung ortet, diesen Bereich

gestützt auf die ihm mit Art. Art. 3 lit, a eingeräumte Kompetenz generell vom Zulas-

sungstopp ausnehmen wird.

La formulazione dell'articolo 4 deve essere più aperta, lasciando ai Cantoni la compe- TI tenza di prevedere ulteriori eccezioni, ad esempio in casa di ripresa di studio medico 0

di assunzione di medici da parte degli ospedali figuranti sull'elenco ospedaliero ai sensi

dell'articolo 39 LAMal. Proponiamo pertanto di riformulare come segue il testo dell'arti-

colo 4:

In ogni campo di specializzazione contingentato, i Cantoni possono autorizzare un nu-

mero di persone maggiore di quello fissato nell'allegato 1 qualora ne fosse dimostrata la

necessità, in particolare quando nel campo di specializzazione considerato la densità

della copertura sanitaria risulti insufficiente.

En cas de besoin, le canton peut choisir de ne pas appliquer, pour l'une ou des VD spécialités, l'annexe 1. Les cantons, tout comme l'article 3, lettre b, devrait pouvoir éga-

lement se référer à l'annexe 2. Nous ne sommes pas favorable à une limitation au sens

de l'annexe 1 car elle ne tient pas compte de l'évolution démographique.

Diese Bestimmung ist überflüssig. Es ist davon auszugehen, dass ein Kanton, der in ZH einer Spezialisierungsrichtung eine Unterversorgung ortet, diesen Bereich allgemein

vom Zulassungsstopp ausnehmen wird, gestützt auf die ihm mit Art. 3 Bst. a eingeräum-

te Kompetenz.

Die Kantone sollten dazu verpflichtet werden, bei Massnahmen zur Verhinderung oder FMH Beseitigung einer Überversorgung auch die Entwicklungen im Beschäftigungsgrad der

zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung tätigen Ärztinnen und Ärzte

zu berücksichtigen und gegebenenfalls Zulassungen auch für beschränkte Tätigkeits-

pensen auf mehrere Personen zu erteilen. Nur so ist eine effiziente Ausnutzung der

Ressourcen möglich. Ferner sollte den Kantonen die Möglichkeit eingeräumt werden,

die Zulassungen an weitere Bedingungen und Auflagen zu knüpfen, um die Leistungs-

erbringer auch durch die Schaffung von Anreizen aktiv zu unterstützen.

Die Kantone sollten dazu verpflichtet werden, bei Massnahmen zur Verhinderung oder KKA Beseitigung einer Überversorgung auch die Entwicklungen im Beschäftigungsgrad der

zu Lasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung tätigen Ärztinnen und Ärzte

zu berücksichtigen und gegebenenfalls Zulassungen auch für beschränkte Tätigkeits-

pensen auf mehrere Personen zu erteilen. Nur so ist eine effiziente Ausnutzung der

Ressourcen möglich. Ferner sollte den Kantonen die Möglichkeit eingeräumt werden,

die Zulassungen an weitere Bedingungen und Auflagen zu knüpfen, um die Leistungs-

erbringer auch durch die Schaffung von Anreizen aktiv zu unterstützen.

Diese Bestimmung erachten wir als zwingend. VSAO Entgegen den bundesrätlichen Versprechungen will der Bund vorschreiben und den SBV Kantonen Ausnahmeregelungen anbieten. Wenn schon, müssten die Kantone - soweit