Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2013/56: Revision des Umweltschutzgesetzes (USG) als indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» · 41 Seiten
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Vernehmlassungsbericht USG-Revision Grüne Wirtschaft BAFU
Abbildung 3-1: Kurzübersicht generelle Beurteilung und Grundhaltung Zustimmung Ab- Grundhaltung
vollständig mit Anpassungsbedarf Summe lehnung gerade geht zu geht zu richtig weit wenig weit Adressaten Kantone 0 28 28 1 3 323
Parteien 0 5 5 3 1 34
Gemeinden, Städte, und 0 2 2 1 0 12
Berggebiete Wirtschaftsorganisationen 0 10 10 13 0 194
Umwelt- und 0 8 8 0 0 08
Entwicklungsorganisationen Konsumentenorganisationen 0 3 3 1 0 13
Abfallwirtschaft 2 18 20 5 4 1110
Detailhandel 0 4 4 4 0 80
Waldwirtschaft 0 3 3 0 0 21
Weitere 2 23 25 10 6 199
Alle Stellungnahmen 4 104 108 38 14 6764
Anmerkung: Für die Gruppierung der Adressaten siehe Anmerkungen zu Abbildung 2-1 sowie Anhang B: Abkürzungen.
b) Ziel und Berichterstattung
Die vorgeschlagenen Massnahmen im Bereich Ziel und Berichterstattung werden von der Mehrheit der dazu Stellung nehmenden Vernehmlassungsteilnehmer grundsätzlich befürwortet. Nur eine kleine Minderheit äussert sich ablehnend. Die Berücksichtigung der im Ausland mitverursachten Umweltbelastung wird in der Mehrheit der Stellungnahmen explizit begrüsst, in einigen jedoch auch abgelehnt. In den meisten Stellungnahmen werden jedoch verschiedene Anpassungsvorschläge vorgebracht. Die wichtigsten ergänzenden Forderungen betreffen die folgenden Aspekte:
• Festlegung von konkreten (sektorspezifischen) Teilzielen für den näheren Zeithorizont
sowie Ergänzung um ein übergeordnetes Ziel zur Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz
• Explizite Erwähnung der Ressourcenschonung und der Schliessung der Stoffkreisläufe
(sowohl bei Ziel als auch bei Berichterstattung)
• Berichterstattung ebenfalls über den Stand der Zielerreichung sowie die Wirksamkeit der
getroffenen Massnahmen
• Explizite Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und bessere internationale Abstimmung
bei der Wahl von Massnahmen
c) Abfälle und Rohstoffe
Eine knappe Minderheit der Vernehmlassungsteilnehmer stimmen der Rücknahmepflicht für Verpackungen (Artikel 30b Abs. 2bis (neu) USG) zu, resp. eine knappe Mehrheit beurteilen diesen Artikel kritisch oder lehnen ihn ab. Die häufigsten Anliegen sind, dass keine Verpflichtung und keine Diskriminierung des Detailhandels vorkommen sollen, dass Rückgabe-