Vorlage RL

Vernehmlassung 2013/59: Änderung der Raumplanungsverordnung (inkl. Technische Richtlinien Bauzonen und Ergänzung des Leitfadens für die kantonale Richtplanung) · 13 Seiten

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Tabelle 1: Medianwerte der Bauzonenflächenbeanspruchung pro Gemeindetyp für Wohn-, Misch- und

2 Bauzonenfläche pro Einwohner/in und beschäftigter Person

Zentrumszonen, in m Medianwert Medianwert Medianwert Typ Bezeichnung Wohnzonen Mischzonen Zentrumszonen 1 Grosszentren (CG) 58 5436

2 Mittelzentren (CM) 108 9044

3 Kleinzentren (CP) 155 13480

4 Peripheriezentren (CPE) 218 217111

5 Einkommensstarke Gemeinden (RE) 307 144147

6 Touristische Gemeinden (TT) 460 251181

7 Semitouristische Gemeinden (TST) 546 318246

Gemeinden mit Heimen und Institutionen 8 (THI) 317 335221

Arbeitsplatzgemeinden metropolitaner Regi- 9 onen (ME) 154 122118

Suburbane Gemeinden metropolitaner Re- 10 gionen (MS) 166 128130

Periurbane Gemeinden metropolitaner Re- 11 gionen (MP) 255 211193

Arbeitsplatzgemeinden nicht-metropolitaner 12 Regionen (NE) 187 191133

Suburbane Gemeinden nicht-metropolitaner 13 Regionen (NS) 166 154128

Periurbane Gemeinden nicht-metropolitaner 14 Regionen (NP) 286 250207

Wegpendlergemeinden mit hoher Zuwande- 15 rung (NAL) 301 281272

Wegpendlergemeinden mit geringer Zuwan- 16 derung (NAU) 346 333300

17 Industriell-tertiäre Gemeinden (SIT) 282 250188

18 Industrielle Gemeinden (SI) 281 266200

19 Agrar-industrielle Gemeinden (SAI) 325 312276

20 Agrar-tertiäre Gemeinden (SAT) 360 328293

21 Agrarische Gemeinden (SA) 391 351348

Gemeinden mit starkem Bevölkerungsrück- 22 gang (SR) 687 297499

3.3 Richtplanung: Festlegung weiterer Parameter (durch den Kanton innerhalb der Vorgaben des Bundes)

Die folgenden Parameter werden durch den Kanton festgelegt. Sie dienen der nachfolgenden Berechnung der kantonalen Kapazität.

Parameter Vorgabe des Bundes

Massgebliche Bauzonenflächenbeanspruchung pro Werte dürfen höchstens dem für die Gemeinde Gemeindetyp für Wohn-, Misch- und Zentrumszo- ermittelten Wert entsprechen und müssen kleinen ner als die entsprechenden Medianwerte oder

gleich sein wie diese

Anzahl Nutzungsplanungsperioden6 für die Mobili- Wert muss kleiner als 3 oder gleich 3 sein sierung der Kapazitäten in den überbauten Bauzo-

nen

Auch das Wachstumsszenario für die Bevölkerung und die Beschäftigten wird durch den Kanton festgelegt. Es ist eine der relevanten Annahmen zur nachfolgenden Berechnung der kantonalen Auslastung.

6 Als Nutzungsplanungsperiode gilt ein Zeitraum von 15 Jahren.