Bericht NRP
Vernehmlassung 2014/40: Änderung der Verordnung über die Gewährung von Steuererleichterungen im Rahmen der Regionalpolitik · 53 Seiten
Fedlex · Erläuternder Bericht · Seite 26Fedlex · Erläuternder Bericht
Credit Suisse Economic Research
ten entsprechen dabei den beiden Auswahl-Modellen, wobei jeweils die strukturschwächsten Gebiete betrachtet werden, welche aufkumuliert 10% der Schweizer Bevölkerung umfassen.
Abbildung 17
Förderperimeter: Anzahl Gemeinden pro Kanton Gemeindestand 1.1.2014, Total 2'352 Gemeinden. Bevölkerungsanteil: 10% der Landesbevölkerung ZH BE LU UR SZ OW NW GL ZG FR SO BS BL SH AR AI SG GR AG TG TI VD VS NE GE JU Total Auswahl 2 2 26 3 9 0 0 0 3 0 6 2 0 1 0 3 0 9 6 2 9 20 12 9 2 0 11135
Auswahl 4 2 29 3 9 0 0 0 3 0 6 2 0 1 0 5 3 16 15 3 6 11 13 15 3 0 13158
Quelle: Credit Suisse
In Abbildung 17 und Abbildung 20 sollen die Resultate von Auswahl 2 und 4 kurz Charakterisiert werden. Je nach Variante des Grundperimeters resultieren für Auswahl 2 total 135 Gemeinden und für Auswahl 4 total 158 Gemeinden im Förderperimeter (Abbildung 17). Diese liegen in 18 bzw. 19 Kantone. Während die Zentren in den Kantonen Basel-Stadt und Genf bereits im Grundperimeter ausgeschlossen werden, führt die Analyse der Strukturschwäche dazu, dass weitere Kantone keine Gemeinden im Förderperimeter aufweisen. Es sind dies Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug, Schaffhausen und Appenzell Innerrhoden (nur in Auswahl 2).
Die Verteilung der Resultate des Strukturschwächeindikators auf die Zentren ist in Abbildung 18 und Abbildung 19 dargestellt. Die Zentren sind gemäss ihrer Strukturschwäche aufsteigend geordnet. Als weiterer Indikator ist der aufkumulierte Bevölkerungsanteil dargestellt. Die Zentren links der 10%-Schwelle des aufkumulierten Bevölkerungsanteils sind im jeweiligen Förderperimeter enthalten, diejenigen rechts der Schwelle nicht. Die vertikale Distanz zwischen den einzelnen Ausprägungen zeigt, wie nahe die einzelnen Zentren auf dem Strukturschwäche-Ranking beieinander liegen. Die horizontale Distanz zeigt an, ob die einzelnen Punkte eher bevölkerungsstarke oder -schwache Zentren darstellen. In beiden Auswahlvarianten ist im Mittelfeld der Zentren ein nahezu linearer Verlauf des Strukturschwächeindikators über das Ranking ersichtlich. Im Bereich der strukturschwächsten Zentren sind die Unterschiede zwischen den Zentren teilweise grösser. Unter den strukturstärksten Zentren befinden sich einzelne Gebiete, die Extremwerte aufweisen. Einerseits zählt dazu das mittelstädtische Zentrum Zug, das bei den meisten Teilindikator sehr starke Werte aufweist. Andererseits handelt es sich dabei um kleine Gemeinden der Kategorie "weitere Zentren im ländlichen Raum", die in einzelnen Teilindikatoren Extremwerte aufweisen und dadurch als sehr strukturstark identifiziert werden.
Abbildung 18 Abbildung 19
Auswahl 2: Strukturschwäche der Zentren Auswahl 4: Strukturschwäche der Zentren
Standardisierter Indikator, CH = 0, Bevölkerungsanteile aufkumuliert Standardisierter Indikator, CH = 0, Bevölkerungsanteile aufkumuliert
0.8 1.0
10%-Schwelle 10%-Schwelle
0.6
0.5
0.4 Zentren nicht im
Perimeter
0.20
Zentren im Zentren nicht
0 Zentren im
Perimeter im Perimeter
Perimeter -0.5
-0.2
-0.4 -1.0
-0.6
-1.5
-0.8
-1.0 -2.0
0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% Bevölkerungsanteil (aufkumuliert) Bevölkerungsanteil (aufkumuliert)
Quelle: Credit Suisse Quelle: Credit Suisse
Im Vergleich zum Status Quo (Anwendungsgebiete gemäss Verordnung 901.022.1) umfasst der Förderperimeter weiterhin 10% der Landesbevölkerung. Die Anzahl der Gemeinden im Perimeter ist deutlich geringer, die neue Definition des Grundperimeters auf Zentren und damit