Bericht NRP

Vernehmlassung 2014/40: Änderung der Verordnung über die Gewährung von Steuererleichterungen im Rahmen der Regionalpolitik · 53 Seiten

Fedlex · Erläuternder Bericht · Seite 25Fedlex · Erläuternder Bericht

Credit Suisse Economic Research

wendungsgebiete auf einer längerfristigen und stabilen Basis zu etablieren ist ein Aktualisierungsrhythmus von drei bis vier Jahren sinnvoll.

In Abbildung 16 sollen die Berechnungschritte anhand von vier Beispielgemeinden veranschaulicht werden. Aus technischen Gründen wird ein Indikator der Strukturstärke berechnet, der anschliessend invertiert, d.h. mit -1 multipliziert, wird. In einem ersten Schritt werden die Absolutwerte berechnet und im Fall von Zentren mit suburbanen Räumen aggregiert. Im zweiten Schritt werden die Absolutwerte standardisiert. Dazu werden das Schweizer Mittel sowie die Standardabweichung auf Ebene der Gemeinden verwendet. In einem dritten Schritt werden die standardisierten Werte mit dem Gewicht und mit der entsprechenden Polung multipliziert.11 Zuletzt werden sie zum Indikator der Strukturstärke addiert. Der inverse Wert dieses Indikators entspricht dann dem Resultat, der Strukturschwäche, deren Rangierung die Basis für die Zuordnung zum Förderperimeter darstellt.

Abbildung 16

Rechenbeispiel: Indikator der Strukturschwäche

Ausgewählte Zentren. * Zentren mit suburbanem Raum, VZÄ: Vollzeitäquivalente

Gewich- Sumiswald Bad Zurzach Romont Delémont Polung tung (BE) (AG) (FR)* (JU)*

Bevölkerungswachstum 2002 - 2012 -0.3% 0.5% 1.6% 0.6% Entwicklung Alterslastquotient 2000 - 2012

-2.8% 0.6% -2.6% -3.3% Prozentpunkte, Invers

Migrationsquote 2002 - 2012 -1.2% 9.6% 14.2% 4.1% Wachstum Beschäftigung VZÄ 1998 - 2008

5.5% -7.7% 4.6% 6.2% Sektoren 2&3

Absolutwerte Bruttowertschöpfung pro VZÄ 2011 107'708 123'645 102'583 105'054

Neugründungsrate 2002 - 2011 0.1% 0.5% 0.5% 0.4% Verhältnis Beschäftigte Beschäftigte VZÄ / Bevölkerung 37.6% 58.7% 42.5% 55.3% Reineinkommen pro Kopf Durchschnitt 2009/2010 24'253 36'969 30'590 32'302 Wachstum Reineinkommen

49.8% 26.1% 54.1% 46.0% Durchschnitt 2000/2001 - 2009/2010

Arbeitslosenquote Durchschnitt 2000 - 2013 1.3% 2.8% 3.2% 5.1%

Bevölkerungswachstum 2002 - 2012 5% 1 -1.11 -0.37 0.59 -0.33 Entwicklung Alterslastquotient 2000 - 2012

5% 1 0.03 0.42 0.05 -0.03 Prozentpunkte, Invers

Migrationsquote 2002 - 2012 10% 1 -0.89 0.04 0.44 -0.43 Wachstum Beschäftigung VZÄ 1998 - 2008

20% 1 -0.09 -0.24 -0.10 -0.08 Sektoren 2&3

Standardisierte Bruttowertschöpfung pro VZÄ 2011 10% 1 -0.95 -0.51 -1.09 -1.02

Werte

Neugründungsrate 2002 - 2011 5% 1 -0.53 -0.18 -0.13 -0.22 Verhältnis Beschäftigte Beschäftigte VZÄ / Bevölkerung 15% 1 -0.42 0.47 -0.22 0.33 Reineinkommen pro Kopf Durchschnitt 2009/2010 15% 1 -1.20 -0.25 -0.73 -0.60 Wachstum Reineinkommen

10% 1 -0.28 -1.32 -0.10 -0.45 Durchschnitt 2000/2001 - 2009/2010

Arbeitslosenquote Durchschnitt 2000 - 2013 5% -1 -1.68 -0.27 0.05 1.82

gewichtete Strukturstärke -0.47 -0.19 -0.21 -0.37 Summe Strukturschwäche (Multiplikation mit -1) 0.47 0.19 0.21 0.37

Quelle: Credit Suisse

5.3 Resultate: Förderperimeter

In der Folge werden die Resultate mit der obengenannten Methodik dargestellt. Die Karten und Listen mit den Zentren und Gemeinden im vorgeschlagenen Förderperimeter sind im Anhang dargestellt (Abbildungen 23 bis 28 auf Seiten 39ff.). Die vorgeschlagenen Abgrenzungsvarian-

11 Hinweis: Die Entwicklung des Alterslastquotienten wurde invers implementiert (d.h. Summe der Personen im Erwerbsalter geteilt durch die Summe der Personen im Rentenalter), so dass die Polung positiv ausfällt. Die Arbeitslosenquote wurde normal implementiert (d.h. Summe der Arbeitslosen geteilt durch die Summe der Erwerbspersonen), so dass die Polung negativ ausfällt.