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Vernehmlassung 2014/51: Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (StAR) · 71 Seiten
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wird ein System entwickelt, das je nach Dauer und Höhe des Antibiotikaverbrauchs stufenweise weitere Massnahmen vorsieht. Dabei werden insbesondere die Beratung durch einen Tierarzt zur Eruierung der Gründe für die Überschreitung, die Ausarbeitung eines Plans und die Umsetzung von Massnahmen zur Reduktion des Verbrauchs sowie die verstärkte Kontrolle durch kantonale Vollzugsbehörden diskutiert.
Die Federführung für die Umsetzung der Massnahme liegt beim Bund und den Kantonen. Die Entwicklung der stufenweisen Massnahmen erfolgt zusammen mit den Verbänden und den (Tier-)Ärzten.
3.4 Resistenzbekämpfung
Da auch bei einem sachgemässen Einsatz von Antibiotika die Bildung von Resistenzen nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, muss dafür gesorgt werden, dass diese rasch erkannt und konsequent behandelt werden können. Soweit möglich muss zudem die Übertragung und Verbreitung der Resistenzen eingeschränkt werden.
Ziel Zur Reduktion von Antibiotikaresistenzen werden Übertragung und Verbreitung von resistenten Keimen eingeschränkt.
Folgende Massnahmen tragen massgeblich zur Zielerreichung bei:
Massnahmen
Massnahmen Bereiche
3.4.1 Eintrag und Verbreitung von Resistenzen in Gesund-
heitseinrichtungen und Tierbeständen verhindern
3.4.2 Richtlinien zur gezielten Ausbruchsbekämpfung
relevanter Resistenzen erarbeiten und umsetzen
3.4.3 Massnahmen zur Reduktion der Verbreitung von
Antibiotikaresistenzen entlang der Lebensmittelkette
evaluieren
3.4.4 Antibiotikaresistenzen bei der Umsetzung der Mass-
nahmen bei Abwasserreinigungsanlagen zur Elimina-
tion von Spurenstoffen reduzieren
3.4.1 Eintrag und Verbreitung von Resistenzen verhindern
Eintrag und Verbreitung Eintrag und Verbreitung von Antibiotikaresistenzen in Gesundheitseinrich- von Resistenzen tungen und Tierbeständen verhindern verhindern
Es werden keim- und resistenzspezifische Massnahmen zur Verhinderung des Eintrags und der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen entwickelt und in ihrer Wirksamkeit evaluiert.
Das grösste Risiko einer Einschleppung im Humanbereich liegt insbesondere beim Eintritt und der Überweisung von Patienten von einer Gesundheitseinrichtung in eine andere. Eine besondere Gefährdung geht von Patienten aus, die in einem Land mit einem hohen Übertragungsrisiko von antibiotikaresistenten Keimen behandelt wurden. Bereits heute führen einige Spitäler spezielle Screening- Massnahmen beim Eintritt von gewissen Patientengruppen durch. Bei der Über-