Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2015/18: Nationale Strategie Sucht · 26 Seiten

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0;

0; 0% 0%

Zustimmung

3; 20%

Zustimmung mit Empfehlung

0; 0%

Neutral

1; 7%

Ablehnung mit

Empfehlung

Ablehnung

11; 73%

keine Stellungnahme

Abbildung 8: Anteil der Unterstützung bei den Akteuren aus

der Wirtschaft (N=15)

3.3 Stellungnahmen zu zentralen Themen

In diesem Kapitel werden die zu ausgewählten zentralen Themen eingegangenen Stellungnahmen zusammengefasst. Abgebildet werden die Rückmeldungen sämtlicher involvierter Kreise.

Die Zielsetzung der Strategie Sucht wird grundsätzlich für gut befunden. Zu den

spezifischen Zielsetzungen werden verschiedene Präzisierungen vorgeschlagen: So sollen

- Suchterkrankungen und Risikoverhalten vorgebeugt werden,

- Abhängige und suchtgefährdete Menschen und ihre Angehörigen die notwendige Hilfe und Behandlung erhalten

- gesundheitliche und soziale Schäden vermindert werden

- negative Auswirkungen auf die Gesellschaft verringert werden.

Die Erwähnung der individuellen Eigenverantwortung wird – vor allem von Akteuren aus der Wirtschaft – begrüsst. Von den Kantonen sowie Akteuren aus dem Suchtbereich, dem Gesundheitswesen und dem Sozialbereich wird jedoch gefordert, dass die

Rahmenbedingungen und soziale, kulturelle und andere Faktoren, welche die

Eigenverantwortung einschränken, erwähnt werden sollen. Die Hervorhebung der individuellen Eigenverantwortung einerseits und der Sucht als gesellschaftliches

Phänomen andererseits wird mehrfach als Widerspruch wahrgenommen.

Die Unterteilung der verschiedenen Verhaltensformen wird grundsätzlich von den meisten Akteuren gut geheissen (aber nicht unter dem Titel „Sucht und ihre

Erscheinungsformen“) – ausser von Organisationen, die sich mit der Tabakprävention auseinandersetzen. Dies, weil es in Bezug auf den Tabakkonsum keinen risikoarmen

Anhörungsbericht Nationale Strategie Sucht, August 2015