Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/18: Nationale Strategie Sucht · 26 Seiten
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kritisieren sie das Fehlen der Problematik „Nachtleben“. Verschiedene Akteure aus allen Akteursgruppen beurteilen die Strategie als zu wenig in die Zukunft gerichtet oder weisen darauf hin, dass die Verzahnung mit der NCD-Strategie klar aufgezeigt werden soll.
Zu Frage 2: Die Strategie als Orientierungsrahmen: Die Strategie soll es dem Bund, den Kantonen und weiteren Akteuren ermöglichen, partnerschaftlich Lösungen / Massnahmen mit Blick aufs Ganze zu entwickeln und aufeinander abgestimmt umzusetzen. Bietet Ihnen die Strategie ausreichend Anknüpfungspunkte für Ihre eigene Arbeit? Wenn ja, welche Inhalte sind besonders hilfreich? Wenn nein, was fehlt aus Ihrer Sicht?
Die grosse Mehrheit der Antwortenden verspricht sich von der neuen Strategie eine
verbesserte Kooperation und Kooperation und Vernetzung der Akteure. Um konkretere Anknüpfungspunkte bieten zu können, wünschen sie sich jedoch klarere Informationen zur Rolle der Kantone und zur Finanzierung der Strategie.
Zu Frage 3: Unterstützung: Unterstützen Sie die vorliegende Strategie Sucht? warum nicht? Bitte kommentieren
Die generelle Unterstützung der Strategie Sucht sieht wie folgt aus:
1; 1%
Zustimmung
15; 17%
Zustimmung mit
Empfehlung
38; 43% Neutral
8; 9%
Ablehnung mit
1;
Empfehlung
1%
Ablehnung
25; 29% keine Stellungnahme
Abbildung 4: Anteil der Zustimmung bei den interessierten
Fachkreisen (N=88)
Befürwortend stehen der Strategie insbesondere die Akteure aus dem Suchtbereich, dem Gesundheits- und dem Sozialwesen sowie die Betroffenen-Verbände gegenüber. Die Akteure der Wirtschaft lehnen die Strategie im Grundsatz überwiegend ab. Einzelne Akteure aus dem Suchtbereich und dem Gesundheitswesen begrüssen die Absicht der Strategie Sucht, einen umfassenden suchtpolitischen Rahmen zu schaffen, können der Strategie Sucht jedoch in der vorliegenden Form nicht zustimmen. Die Akteure der
Tabakprävention sind ebenfalls kritisch eingestellt. Es lässt sich jedoch keine einheitliche Tendenz zur Ablehnung bzw. zur grundsätzlichen Zustimmung erkennen.
Mehrheitlich gegen die Ausrichtung der Strategie sprachen sich 11 von 15 Akteuren aus der Wirtschaft aus, davon mehrheitlich Interessenvertreter aus der Tabak- oder Alkoholbranche
Anhörungsbericht Nationale Strategie Sucht, August 2015