Erläuternder Bericht
Vernehmlassung 2015/25: Weiterentwicklung der Invalidenversicherung (IV) · 164 Seiten
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Grafik 2: Neurenten Schweiz nach Invaliditätsursache
30 000 0.6%
25 000 0.5%
20 000 0.4%
15 000 0.3%
10 000 0.2%
5 000 0.1%
0 0.0%
Personen psy. Erk. Personen alle Erk.
Quote psy. Erk. Quote alle Erk.
Grafik 3 zeigt die Entwicklung der Zahl der Rentenbezügerinnen und -bezüger in der Schweiz im Verhältnis zur versicherten Bevölkerung (Rentenbestandsquote; rechte Skala). Die Rentenbestandsquote nahm bis Dezember 2005 laufend auf ein Maximum von 5,3 % zu. Seither ging diese Quote zurück und betrug im Dezember 2014 noch 4,4 %. In absoluten Zahlen (linke Skala) war in diesem Zeitraum eine Abnahme von 251 800 auf 226 400 Renten zu verzeichnen; eine Folge der sinkenden Neurentenquote, die sich in den letzten zehn Jahren gut halbiert hat. Die Rentenbestandsquote bei psychischen Erkrankungen ist jedoch trotz abnehmender Neurentenquote konstant geblieben.
Grafik 3: Rentenbestand Schweiz nach Invaliditätsursache
300 000 6%
250 000
5% 200 000
150 000 3%
100 000
2% 50 000
0 0%
Personen psy. Erk. Personen alle Erk.
Quote psy. Erk. Quote alle
Grafik 4 schlüsselt die Entwicklung der Neurentenquote nach Altersgruppen auf. Dabei wird deutlich, dass der Rückgang der IV-Neurenten in der Schweiz die 18- bis 24-jährigen Versicherten nicht einschliesst. Zwischen 2009 und 2014 wurde jährlich rund 2000 Personen unter 25 Jahren erstmalig eine IV-Rente zugesprochen (linke