Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2015/55: Strategie der Schweiz zu invasiven gebietsfremden Arten · 48 Seiten
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zusätzlich benötigten personellen Ressourcen sobald die Strategie finalisiert und Arten Priorisiert und eingestuft wurden.
3.4.3 Dritte
SCNAT, NSP, OW, Prométerre, SBV, SVNF, SVU und WVS denken, dass der Ressour- Zusätzlicher Ressour-
cenbedarf Dritte
cenaufwand für Dritte in der Strategie unterschätzt wird. AG, BL, ERFA, GR, SGV, SSV, SVNF, SVU, TG und VSSG erachten es als sehr wichtig, dass v.a. Gemeinden und Städte genügend Ressourcen für die Durchführung der Massnahmen erhalten. Agora, KVU, OW, TG, WVS und ZH möchten eine Unterstützung des Bundes für Grundbesitzer die unverschuldete invasive gebietsfremde Arten bekämpfen müssen.
Die Kantone AI, AR, GR, LU, NW, OW, UR, VS und ZG sowie KBNL, KOK, KOLAS, Rolle von Dritten KPSD, NSP, SVNF, SVU und WVS (insgesamt 17 Akteure) wollen in der Strategie vermerkt sehen, dass der kommerzielle Handel stärker in die Pflicht genommen wird. Der WVS argumentiert, dass Wald- und Grundbesitzer nicht zur Bekämpfung verpflichtet werden sollen wenn invasive gebietsfremde Arten unverschuldet auf ihrem Grund aufkommen. ERFA, SGV, SSV und VSSG fordern, dass Gemeinden nicht unter Dritten, sondern einzeln behandelt werden. SVS möchte eine klarere Definition des Begriffs «Dritte» und NSP erwähnt, dass der personelle Einsatz von Freiwilligen, Zivilisten und Asylbewerbern bereits ausgeschöpft ist.
3.5 Zeitliche Umsetzung
Die Rückmeldungen zum zeitlichen Ablauf sind sehr heterogen, so bewerten gut die Hälfte der Akteure den vorgeschlagenen Ablauf als zu kurz, allerdings ist er für 9 Organisationen zu lang und für 15 Akteure ist er wie vorgeschlagen realistisch.
28% Der vorgeschlagene Ablauf ist realistisch Der vorgeschlagene 55% Ablauf ist zu lang Der vorgeschlagene Ablauf ist zu kurz 17%
Abbildung 8: « Beurteilen Sie den für die Massnahmen vorgeschlagenen zeitlichen Ablauf der Umsetzung»
AI, AR, GL, KOLAS, LI, LU, NW, SH, SVNF und SVU betonen, dass die Kosten steigen, je länger mit der Umsetzung zugewartet wird. AG, AR, BL, KOLAS, VSGP und ZG weisen darauf hin, dass die Kantone bereits einen Teil der Massnahmen umgesetzt haben und dies im zeitlichen Ablauf sollte berücksichtigt werden. BL bedauert diesbezüglich, dass die nationale Strategie die kantonalen Strategien nicht mehr berücksichtigt und Agroscope und INH möchten sichergehen, dass bereits laufende Projekte der AGIN nicht aufgrund der nationalen Strategie abgebrochen werden.
BE, BS, FR, GE, LI, LU, Prométerre, SG, TG, WVS, VD und ZG sind nicht mit der zeitlichen Limite von 10 Jahren einverstanden. Sie denken, dass die Bekämpfung von invasiven gebietsfremden Arten eine Daueraufgabe sein wird.