Ergebnisbericht
Vernehmlassung 2016/60: Totalrevision der Verordnung des WBF über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen (MiVo-HF) · 60 Seiten
Fedlex · Ergebnisbericht · Seite 40Fedlex · Ergebnisbericht
Vernehmlassung zur Totalrevision der MiVo-HF: Ergebnisbericht
SGI findet Abs. 3 problematisch, da damit nicht fachkompetente und didaktisch versierte Lehrpersonen ermöglicht werden.
Gemäss SwissDesignSchools ist von Dozenten zu sprechen in Abs. 3.
IG-HBB weist darauf hin, dass verschiedene Branchen unterschiedliche Zeiträume und Perioden für die Durchführung von Bildungsgängen und NDS haben. Die Fristen seien deshalb u.U. zu kurz bemessen.
Art. 26 Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt am xxx in Kraft.
Keine Kommentare
Anhänge
Kantone
Die Kantone GE, FR und SO vermissen das hilfreiche Raster, das die Fachbereiche bildeten und weisen darauf hin, dass einzelne davon auch in der HFSV abgebildet seien.
Die Kantone LU, JU und VS bedauern, dass die Bereiche im Anhang nicht mehr aufgeführt werden. Diese hätten der internationalen Vergleichbarkeit (ISCED) gedient. Auch die Kanton NE und SG bedauern den Wegfall.
Ausserdem sei gemäss JU mit dem Wegfall der Bereiche nicht mehr klar, welche Bildungsgänge ein erhöhtes öffentliches Interesse in Sachen Finanzierung über die HFSV geltend machen können.
Auch der Kanton FR äussert sich in Bezug auf die Finanzierung über die HFSV. Er weist darauf hin, dass es nur zwei Schulen mit Bildungsgängen im Bereich Lebensmitteltechnologie gebe.
Die Kantone LU, NE und SG anerkennen die gesteigerte Transparenz des Anhangs durch Aufführung von Bildungsgängen, geschützten Titeln sowie Rahmenlehrplänen mit Genehmigungsdatum.
Der Kanton TI sieht einerseits Vorteile in der Abschaffung der Bereiche für zukünftige transversale Themen. Die Abschaffung berge aber auch Risiken, da die Koordination nicht sichergestellt werden könne und eine Vielzahl von ähnlichen Bildungsgängen entstehen könnten. Deshalb plädiert der Kanton TI für eine Beibehaltung der Bereiche. Der Kanton TI weist des Weiteren auf Unklarheiten bei der Übersetzung einiger Titel hin.
Der Kanton BE begrüsst die Änderungen in Anhang 1 sowie die beantragten Titeländerungen.
Der Kanton GE findet, Vertiefungsrichtungen sollten ebenfalls im Diplom aufgeführt werden. Auch sei eine englische Übersetzung der Titel für die Mobilität wichtig.
Parteien
Die SP begrüsst die Vereinfachung der Prozesse, die mit dem Anhang einhergehen. Sie weist darauf hin, dass die Frage der Erarbeitung Rahmenlehrplänen in Bereichen, die mehrere Studiengänge beinhalten, überprüft werden sollte. Solche Rahmenlehrpläne seien träge. Weiter sollten Spezialisierungen in den Diplomen und Titeln abgebildet und im Rahmen des Qualifikationsverfahrens auch geprüft werden. Ebenfalls zu präzisieren wäre die Frage der Pauschalbeiträge pro Branche aufgrund der HFSV – dies auch in Zusammenhang mit der Aufhebung der Bereiche, die kritisch gesehen wird. .
Die SP stimmt den Anträgen im Anhang zu.
Wirtschaft
Der SBV schlägt vor, die englischen Übersetzungen ebenfalls im Anhang aufzuführen.
320/2011/06211 \ COO.2101.108.3.536709 40/60