Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2016/60: Totalrevision der Verordnung des WBF über Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der höheren Fachschulen (MiVo-HF) · 60 Seiten

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Vernehmlassung zur Totalrevision der MiVo-HF: Ergebnisbericht

Die USS findet den Anhang interessant, aber aufgrund der Anzahl Bildungsgänge noch zu wenig übersichtlich. Die Abschaffung der Bereiche wird hingegen begrüsst, wobei zu klären sei, was dies für die Finanzierung über die HFSV heisse. USS fordert die Aufführung von englischen Titeln im Anhang

Der SAV stellt fest, dass die Mehrheit seiner Mitglieder den Wegfall der Bereiche begrüsst, das erhöhe die Flexibilität, insbesondere stamme die Forderung aus dem Bereich Technik. Es werde die Frage aufgeworfen, weshalb die geschützten Titel nicht auf der Ebene der Rahmenlehrpläne festlegt anstatt auf der Ebene der Verordnung.

Der SGV lehnt die Aufhebung der Bereiche ab.

Travail.Suisse ist vehement gegen eine Aufhebung der Bereiche. Allenfalls könnten punktuelle Anpassungen gemacht werden.

Gesamtschweizerisch koordinierende Gremien

Die SBBK attestiert dem Anhang Übersichtlichkeit und Transparenz und würdigt die erhöhte Flexibilität. Allerdings wird der Wegfall der Bereiche bedauert.

BCH vermisst die Fachbereiche, sie ermöglichen die Bildung von gemeinsamen Modulen innerhalb des Fachbereichs.

Konferenzen

K-HF unterstützt die zwei Anträge im Anhang. Auch BGS unterstützt den Antrag zur Umbenennung des Berufstitels MTRA.

VBBS fordert die Beibehaltung der Bereiche, die als Suchfilter fungieren. Die Gestaltung der Anhänge wird von VBBS begrüsst.

Hfbern fordert, dass – sofern die NDS auf RLP beruhen – die geschützten Titel nach Bereichen gegliedert in Anhang 2 aufgeführt werden sollen.

VBBS ist unklar, weshalb die Anhänge dreisprachig geführt werden sollen. Auch eine MiVo-HF in englischer Übersetzung sei notwendig. Die Bereiche sollen zur Strukturierung der Anhänge beibehalten werden. Ähnlich äussert sich hfTeilkonferenz2.

BGS findet es für die Patientensicherheit essenziell, dass NDS im Gesundheitsbereich auf Rahmenlehrplänen beruhen und zu anerkannten Titeln führen.

K-HF, hfTeilkonferenz2, KHF-T, KHF-GWL und CRODES lehnen die Aufhebung der Bereiche ab. Es wird auf den ebenfalls gegliederten Hochschulbereich (Bachelor/Master of Law), auf die Berufsfelder in der Beruflichen Grundbildung sowie auf eine im Vorfeld erstellte Studie verwiesen.

Auch BGS, hfbern und VBBS fordern die Wiedereinführung der Bereiche.

Trägerschaften und interessierte Kreise

JardinSuisse findet, die Bereiche seien beizubehalten, sie führten u.a. zu einer übersichtlicheren Darstellung im Anhang. Auch Hotelleriesuisse/Gastrosuisse, SwissDesignSchools, SVEB, SIA, Kalaidos, HFU, HFTM, SPAS, ODEC, GewerbeschuleBasel, ABB Techniker und zbw setzen sich für die Beibehaltung der Bereiche ein. Verwiesen wird dabei teilweise auf die Organisation der Fachhochschulen oder die Berufsfelder in der beruflichen Grundbildung. ODEC schlägt eine Einteilung nach ISCED im Anhang vor.

SavoirSocial sieht keinen Grund, die Bereiche abzuschaffen. sfb führt ins Feld, das BBT habe früher die Bereiche durchgesetzt, da dies international notwendig sei.

SPAS wünscht sich eine Aufsplittung des heutigen Bereiches Soziales und Erwachsenenbildung in Soziales bzw. Erwachsenenbildung. (neu zwei Rahmenlehrpläne)

Der Schweizerische Baumeisterverband, Swissmechanic, swissmem, Unternehmensprozesse, Maschinenbau, Mikrotechnik, Energie und Umwelt, Systemtechnik, Elektrotechnik, Informatik und ICT Berufsbildung begrüssen den Wegfall der Bereiche. Verwiesen wird auf das System der eidg. Prüfungen sowie auf den Arbeitsmarkt.

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