Ergebnisbericht

Vernehmlassung 2019/50: Änderung des Kollektivanlagengesetzes (Limited Qualified Investment Funds, L-QIF) · 12 Seiten

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Vernehmlassungsverfahren Änderung KAG (L-QIF) – Ergebnisbericht

 19 Kantone: Aargau (AG), Appenzell Innerrhoden (AI), Bern (BE), Basel-Stadt (BS), Frei-

burg (FR), Genf (GE), Luzern (LU), Neuenburg (NE), Nidwalden (NW), Schaffhausen (SH), Solothurn (SO), Schwyz (SZ), Thurgau (TG), Tessin (TI), Uri (UR), Waadt (VD),

Wallis (VS), Zug (ZG), Zürich (ZH);

 5 politische Parteien: Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP), Christlichdemokratische

Partei (CVP), FDP.Die Liberalen (FDP), Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP),

Schweizerische Volkspartei (SVP);

 3 Dachverbände der Wirtschaft: economiesuisse, Schweizerischer Gewerkschaftsbund

(SGB), Schweizerischer Gewerbeverband (sgv).

 21 interessierte Kreise: Associazione Consumatrici e Consumatori della Svizzera italiana

(acsi), Schweizerischer Pensionskassenverband (ASIP), Bär & Karrer AG (Bär & Karrer), COPTIS Schweizer Berufsverband für Immmobilien-Verbriefung (COPTIS), Centre Patronal (CP), EXPERTsuisse - Expertenverband für Wirtschaftsprüfung, Steuern und Treuhand (EXPERTsuisse), Fédération des Entreprises Romandes (FER), Homburger AG (Homburger), Lindemann Rechtsanwälte (Lindemann Rechtsanwälte), Pensionskasse des Bundes (PUBLICA), E. Hoffmann-La Roche AG (Roche), Schweizerische Vereinigung für Unternehmensfinanzierung (SECA), Swiss Funds & Asset Management Association (SFAMA), Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), Schweizerische Unfallversicherung (suva), Schweizer Verband der Investmentgesellschaften (SVIG), Schweizerischer Versicherungsverband (SVV), SwissHoldings (SwissHoldings), Vereinigung Schweizerischer Assetmanagement- und Vermögensverwaltungsbanken (VAV), Verband Schweizerischer Vermögensverwalter (VSV), Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB).

Die Kantone Appenzell-Ausserrhoden, Glarus, Graubünden und Obwalden sowie der Schweizerische Arbeitgeberverband und die Eidgenössische Kommission für Konsumentenfragen EKK haben explizit auf eine Stellungnahme verzichtet. Die SECA und die VAV verweisen auf die Stellungnahme der SFAMA

3 Wichtigste Ergebnisse der Vernehmlassung

3.1 Grundsätzliches

Die Vorlage stösst bei den Vernehmlassungsteilnehmer fast durchwegs auf Zustimmung. Mit der neuen Fondskategorie und der damit einhergehenden Möglichkeit, flexible und innovative Produkte zu entwickeln, könne nach Ansicht der Vernehmlassungsteilnehmer der Fondsplatz Schweiz gestärkt werden. Insbesondere institutionelle Investoren in der Schweiz, wie Vorsorgeeinrichtungen und Versicherungen, hätten ein grosses Interesse daran, die für sie passenden Finanzinstrumente aus einem möglichst breiten Angebot auszuwählen und seien an L-QIF sehr interessiert (vgl. u.a. die Stellungnahme der SFAMA). So wird von ASIP denn auch ausdrücklich begrüsst, dass mit dem L-QIF den Vorsorgeeinrichtungen mit professioneller Tresorerie, neu neben einem nicht genehmigungspflichtigen ausländischen Instrument – wie einem luxemburgischen RAIF – auch ein entsprechendes Schweizer Produkt zur Wahl stehen soll.

Einzig SP, SGB, acsi und SKS lehnen die Vorlage ab. Dies mit dem Argument, der L-QIF beinhalte für Privatpersonen sowie für Vorsorgeeinrichtungen – und damit für die zwangsgesparten Gelder der 2. Säule – zu hohe Risiken.

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